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Zeit, die Westernhüte zu entstauben

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Zeit, die Westernhüte zu entstauben

13. Country-Night mit internationaler Musik, Hufeisenwurf-Turnier und vielem mehr

Am Wochenende findet in Schwarzsee die 13. Ausgabe der Country-Night statt. Das Rahmenprogramm wurde um neue Attraktionen erweitert. Musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der US-Band The Ranchhands.

Von MATTHIAS FASEL

In der Country-Szene hat sich die Country-Night Schwarzsee längst als Anlass etabliert, den man in der Agenda rot anstreichen sollte. Die Bekanntheit macht nicht einmal an den Grenzen Halt. «Die gute Stimmung und Atmosphäre in Verbindung mit der Umgebung sind schon die Anreise wert. Zudem gibt es jedes Jahr kompetent ausgesuchte Musik», steht auf der Homepage der Country- und Western-Friends aus dem deutschen Kötz. Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird auch am Wochenende wieder ein Teil der Gruppierung die 440-Kilometer-Fahrt auf sich nehmen.

Straight Ahead zum Zwölften

Zu hören bekommen wird man einen Mix aus den verschiedenen Gattungen der Country-Musik.

Am Freitag wird traditionell kein Eintritt verlangt. Das wird die Sensler Formation Straight Ahead nicht daran hindern, dem Publikum von Beginn weg mächtig einzuheizen. Wie man das macht, weiss die Band um Udo Brügger nur zu genau. Immerhin treten sie bereits zum zwölften Mal in Folge an der Country-Night auf. Komplettiert wird der Abend von der Aargauer Band Howdy.

Country aus New York City

Von weit her kommen am Samstag nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Bands. Hauptact des diesjährigen Festivals ist die US-Band The Ranchhands. Die fünf Musiker aus New York City kombinieren gekonnt klassischen mit modernem Country. Dass sie in den USA zu den angesagtesten Bands der Szene gehören, beweist die Tatsache, dass sie im Juli auf den Hauptbühnen von Festivals spielen durften, die an einem Wochenende bis zu 60 000 Zuschauer anlocken.

Dass auch Schweizer Bands den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen, wird die Schwyzer Formation Tennessee unter Beweis zu stellen versuchen. Mit Harfe, Akkordeon, Hammond-Orgel, Piano und weiteren Instrumenten bestechen sie vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Um für noch mehr Stimmung zu sorgen, übersetzen sie von Zeit zu Zeit auch alte Gassenhauer ins Schweizerdeutsche.

Yanne Matis aus Frankreich sorgt mit ihrem Auftritt dafür, dass die Country-Night nicht zur totalen Männer-Domäne wird. Gemeinsam mit ihrer Band, die nach dem Nachnamen der Frontlady benannt ist, darf von ihr eine erfrischende Mischung aus Country, Folk, Gospel und irischer Volksmusik erwartet werden.

Umrahmt wird der Anlass wie immer von allerhand Attraktionen. Neu ist in diesem Jahr der Wettbewerb im Hufeisenwerfen. Organisiert wird das Spiel in Zusammenarbeit mit der American Horseshoe Pitching Association. Ziel des Spiels ist es, das Hufeisen aus einer Distanz von 9 oder 12 Metern so nahe als möglich an den Zielstab zu werfen. Ideal ist der Wurf, wenn das Eisen den Stab umringt.

Nebst dieser Disziplin gibt es viele andere Möglichkeiten um sich zu messen. Sei es beim Beilwerfen, Hau-den-Lukas oder für Frauen zusätzlich bei der Wahl zur Miss Country-Night. Die Siegerin sollte allerdings nicht nur auf Country, sondern auch auf Männer mit Haar-Gel und Make-up stehen. Neben einem Wochenende in Paris winkt ihr ein Treffen mit Mister Schweiz, Renzo Blumenthal.

Aussehen wie John Wayne
Tagsüber steht der Samstag ganz im Zeichen der Kinder und Familien. Im Indianerland können sie unter anderem im Stile von Indiana Jones einen Abenteuer-Parcours zurücklegen, Tänze aufführen, Kanu fahren oder ihr Gesicht mit einer Kriegsbemalung verzieren lassen.

Wer selbst einmal wie John Wayne aussehen möchte, kann sich in diesem Jahr erstmals dementsprechend einkleiden und sich von einem Fotografen ablichten lassen. Und wer Alkohol trinken möchte wie John Wayne, der kann gratis im Massenlager der Kaserne oder auf dem Zeltplatz übernachten.

Organisiert wird das Fest vom Skiclub Schwarzsee. Der gesamte Erlös fliesst in die Jugendförderung.

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