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Zeit für mich – Zeit für Gott mit Psalmen

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Zeit für mich – Zeit für Gott mit Psalmen

Bibelgruppen bieten katholischen Glaubenskurs an

Am 17. Februar startet im Zentrum Ste-Ursule in Freiburg ein praktischer Glaubenskurs unter dem Titel: «Zeit für mich – Zeit für Gott. Mit Psalmen». Die Teilnehmenden erhalten an vier Abenden Impulse zur persönlichen Gottesbeziehung.

«Der Glaube, der in der Kindheit trägt, hält oft den Belastungen des Lebens nicht stand», heisst es in der Ausschreibung. «Es müssen nicht Krisen, Enttäuschungen und Zweifel sein, auch die grosse Belastung durch Arbeit oder Familie und sogar die Erfahrung von Erfolg können zu Glaubensleere und Lebensüberdruss führen. Dann meldet sich die Sehnsucht, Gott und dem Leben wieder neu vertrauen zu können.»

Der Kurs gibt Impulse für die persönliche Gottesbeziehung, denn Glaube hat wenig mit Dogmen und Wissen zu tun. Glaube ist in erster Linie eine Beziehung. Der Kurs, der von den Katholischen Bibelgruppen Immanuel Freiburg (Bif) organisiert wird, geht von der Lebenserfahrung aus, dass Gott existiert und dass jeder Mensch ihn persönlich erfahren kann. Der Aufbau einer gesunden Gottesbeziehung kann das Leben tiefgreifend bereichern.
Zwei Referenten mit ihrem Team leiten den Kurs, der jeweils mit einer Besinnung beginnt und aus Kurzvorträgen, Gruppengesprächen und einem Wochenpsalm mit Gedanken zur Vertiefung zuhause besteht. Es sind dies: Thomas Ruckstuhl (1968), Dr. theol., ist seit 2000 Regens des Theologenkonvikts Salesianum in Freiburg. Florian Joos (1966), Diplomtheologe, ist seit 2002 Pastoralassistent in Freiburg. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.
Der Glaubenskurs im Zentrum Ste- Ursule (Pythonplatz) in Freiburg bildet ein Ganzes und kostet 40 Fr. (Ehepaare: 50 Fr). Die Anmeldung gilt für alle vier Kursabende (jeweils 20-22 Uhr). Es sind dies: 17. Februar (Thema: Meine Sehnsucht nach Gott); 24. Februar (Werden meine Klagen und Bitten von Gott erhört?); 3. März (Ich danke dir Gott, ich preise und lobe dich); 10. März (gemeinsamer Gottesdienst). FN/Mitg.

Anmeldung bis 14. Februar 2005 an: Kath. Pfarreiseelsorge Freiburg – Stadt und Umgebung, Glaubenskurs Psalmen, Grand-Pré 3, 1700 Freiburg. Tel. 026 425 45 25; E-Mail: bernadette.meuwly@free-burg.ch

Was erwartet Teilnehmende?

Ein Glaubenskurs kann eine Möglichkeit sein, einen Weg aufzuzeigen, um das Leben mit Tiefgang zu bereichern. Pastoralassistent Florian Joos zeigt auf, was Teilnehmende erwarten dürfen.

In der Ausschreibung heisst es, es handle sich um einen «praktischen» Glaubenskurs: Was heisst das?

Dieser Kurs ist kein Vortrag mit Podiumsdiskussion. Wer diesen Kurs besucht, hat die Möglichkeit zu erleben, wie bereichernd eine christliche Gemeinschaft sein kann. Das Hauptreferat macht ungefähr ein Viertel der Zeit eines Kursabends aus. Viel Zeit gibt es zum Gespräch an den Tischgruppen. Es wird gemeinsam gebe-tet und gesungen. Alles hat das Ziel, neue Perspektiven für das praktische Glaubensleben zu eröffnen. Die Kursteilnehmer bekommen Materialien, in die sie sich während der Woche zuhause weiter vertiefen können.

«Werden meine Klagen und Bitten von Gott erhört» lautet ein Abend. Wie ist das: werden sie erhört?

Ich glaube fest daran, dass Gott unsere Klagen hört. Ob er sie er-hört, ist noch einmal eine andere Frage. Beten – auch Klagen vor Gott – ist kein Automatismus. Gott ist nicht wie ein Automat, in den man oben Gebete, gute Vorsätze und Spendengelder wirft und unten die Lösung eines Problems herauskommt. Das Gebet öffnet aber einen Weg nach aussen. Wenn es mir schlecht geht, habe ich die Tendenz, mich in mir selber und in meinem Problem einzuschliessen. Alles dreht sich um meinen Schmerz, meine Sorge, meine Not.

Im Gebet richte ich mich an ein Du , an ein liebevolles Du , an meinen Vater im Himmel. Dieser Gott hat meiner festen Überzeugung nach den besseren Überblick über mein Leben, über meine Zukunft und über das, was gut für mich ist, was mich reifer werden und wachsen lässt.

Wie kann ich das spüren?

Wenn mir alles zu eng wird, nehme ich das Motorrad und fahre hinaus in die Berge. Dort oben merkt man, dass die eigene kleine Welt nicht alles ist, dass es andere, grössere und weitere Perspektiven gibt als die Meine. Mit dem Gebet zu Gott, mit der Klage an seine Adresse ist es ganz ähnlich: es weitet, es schafft Raum, es hebt den Blick. km

Florian Joos ist Pastoralassistent an der
katholischen Pfarreiseelsorge Freiburg. Bild zvg

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