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Zeltlager während einer Pandemie

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Jedes Jahr nehmen in der Schweiz über 600 000 Jugendliche an Lagern teil, die durch Jugend und Sport finanziert werden. In der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie standen die Organisatoren dieser Lager vor vielen Herausforderungen.

Zeit der Ungewissheit

Zu diesen Organisatoren gehörte auch dieses Jahr wieder das Leitungsteam der Jungwacht und Blauring (Jubla) Ratatouille der Stadt Freiburg. Schon vor der Krise hatte sich die über zwanzig Leiterinnen und Leiter ein Wochenende Zeit genommen, um das Sommerlager vorzubereiten. Nach Ausbruch des Virus begann eine Zeit der Ungewissheit. Lange war unklar, ob das Lager überhaupt durchgeführt werden konnte, und wenn, in welcher Form. Es blieb den Leiterinnen und Leitern keine andere Wahl, als zu warten.

Nicht nur die Jubla Ratatouille befand sich in dieser Situation, auch die vielen anderen Gruppierungen des Verbands warteten auf einen Entschluss auf nationaler Ebene. Der Verband Jubla Schweiz machte sich gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit daran, eine Lösung auszuarbeiten. Über Wochen erarbeiteten sie mehrere Schutzkonzepte für Lager sowie für andere Aktivitäten. Diese mussten immer wieder den neuen Massnahmen des Bundesrats angepasst werden. Doch war immer noch unklar, ob die Sommerlager stattfinden würden. Ende Mai kam dann der Beschluss: Sommerlager dürfen stattfinden. Die Jubla Schweiz brachte das definitive Schutzkonzept heraus.

Die Eltern miteinbeziehen

Mit dieser Sicherheit machte sich das Team der Jubla Ratatouille daran, die letzten Details zu klären. In einer Besprechung wurde das Sicherheitskonzept angeschaut und besprochen. Auch den Eltern wurde dieses Dokument während eines Elternabends erklärt.

Geschlossene Abfallkübel

Für gewisse hygienische Massnahmen wurde Material benötigt, wie zum Beispiel geschlossene Mülleimer für Abfall und Kompost in der Küche. Schutzmasken, Seife und Sprühflaschen zum Händewaschen standen ebenfalls auf der Einkaufsliste. Desinfektionsmittel wurde selbst hergestellt. Das Leitungsteam machte sich dann auf den Weg in das Vorlager. Im luzernischen Hellbühl angekommen, arbeiteten die Leiterinnen und Leiter vier Tage an den Bauten.

Am sechsten Juli kamen die achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Car auf den Lagerplatz. Während der Fahrt wurden konsequent Masken getragen, der erste Unterschied zu anderen Jahren.

Der Lageralltag nahm nun seinen Lauf. Die Schlafzelte hatten die Leiter während des Vorlagers aufgestellt. Ein weiterer Unterschied bestand darin, dass die Leiter maximal zu viert in einem Zelt schliefen, bedingt durch die Vorgaben des Schutzkonzepts. Die Kinder mussten sich hingegen nicht umstellen, für sie gab es keine Maximalzahl.

Hände regelmässig waschen

Bemerkbar machte sich die Pandemie beim grossen Händewaschen im Kreis. Mit Sprühkopf, Seife und Gartenschlauch wurden die Hände der Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmässig gereinigt. Weiter durften Leiter und Kinder keinen Körperkontakt haben; Ausnahmen wurden bei sportlichen Aktivitäten gemacht. Auf der Wanderung dann das nächste Zeichen des Virus: Im öffentlichen Verkehr hielt sich die ganze Gruppe an die Maskenpflicht.

Voller Erfolg

Trotz dieser Umstellungen und Regeln sind sich alle Teilnehmenden sowie Leiterinnen und Leiter einig: Das Lager war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Eine Rekordanzahl an Teilnehmenden machte diese Tatsache noch erfreulicher für das Leitungsteam. Nach zwei Wochen voller Erlebnisse kehrten alle erschöpft nach Hause zurück. Das Lager brachte allen ein kleines Stück Normalität, abseits der Zivilisation.

Das Lager brachte allen ein kleines Stück Normalität, abseits der Zivilisation.

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