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Zertifizierung ISO 9001 des ASS

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Erstes Strassenverkehrsamt der Schweiz zertifiziert

Das ASS des Kantons Freiburg besitzt seit dem 1. Januar 1997 einen autonomen Status. An die Verleihung dieses Status war aber die Bedingung geknüpft, dass eine marktwirtschaftliche und kundenorientierte Geschäftsführung praktiziert werde, auch wenn das Amt weiterhin an enge rechtliche und ethische Vorgaben gebunden ist. In dieser Konstellation betrachtet das ASS eine Qualitätssicherung nach ISO ein geeignetes Mittel zur Arbeitsprozess- und Leistungsoptimierung und damit zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit.

Das ISO-Projekt wurde im Frühjahr 1999 initialisiert. Aufgrund der bereits vorhandenen Prozessstrukturen und dank eines motivierten Projektteams wurde der Zertifizierungstermin auf Dezember 1999 festgelegt. Es wurden alle qualitätssichernden Abläufe und Geschäftsbereiche einbezogen in der Absicht, dass der Kunde, in welcher Eigenschaft auch immer (Fahrzeuge, Führer, Massnahmen), in den Genuss einer Qualitätsdienstleistung kommt. Aufgrund des vielversprechenden Vor-Audits wurde – ermuntert durch die Auditoren – die neue anspruchsvollere Norm ISO 9001/2000 anvisiert, wie der Pressemitteilung weiter zu entnehmen ist.
«Diese stellt vor allem an die Erhebung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie die internen Analysen höhere Ansprüche. Mit der Zertifizierung wurden diese Prozesse, wo nötig, präzisiert und allgemein verbindlich festgehalten. Mit Eigenverantwortung, aber auch durch systematische Supervision soll sichergestellt werden, dass nach diesen Abläufen gearbeitet wird. Oberstes Ziel bleibt die Fehlervermeidung beziehungsweise Fehlerbehebung», hält das ASS weiter fest.
Es ist auch überzeugt, dass das Qualitätsmanagement in künftigen Verwaltungsstrukturen eine zentrale Bedeutung einnehmen wird, «denn erst optimal strukturierte Prozesse führen zum Ziel einer wirtschaftlichen und kundenorientierten öffentlichen Verwaltung». Laut ASS sichert das Qualitätsmanagement auch die rechtsgleiche Behandlung der Bürger, welche dank transparenten Prozessen die Entscheidfindung besser nachvollziehen können, womit wiederum das Vertrauen in die Verwaltung gestärkt werde.

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