Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zivilschutz von Jaun sorgt für einen sicheren Weg rund um die Gastlosen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Der Wanderweg rund um die Gastlosenkette ist seit der Eröffnung vor zwei Jahren ein beliebtes Ziel für Wanderer. «Er führt Wegstücke wie im hochalpinen Gebirge, ist jedoch auch für Kinder problemlos begehbar. Das ist das Interessante an der viereinhalbstündigen Tour», erklärt Jean-Marie Buchs, Tourismusdirektor von Jaun.

Seit Montag ist das lokale Zivilschutzkorps von Jaun mit zehn Mann auf 1900 Metern Höhe im Einsatz. Unter der Leitung von Aldo Buchs gestalten die Zivilschüzter den Wegabschnitt zwischen dem Soldatenhaus und dem Wolfsort sicherer. Auf dem Grat kurz vor dem Wolfsort-Scheitelpunkt fällt das Gelände auf beiden Seiten des Wanderweges steil ab. Eine Kette soll den Weg entlang des Grats sichern. «Wir schrauben die 30 Meter lange Kette an die Eisenstangen an, sodass wir sie im Herbst wieder abmontieren können. Sie würde der Gewalt des Schnees nicht standhalten», erläutert Jean-Marie Buchs und packt gleich mit an.

Eine Treppe aus Steinen

Weiter unten in Richtung Soldatenhaus platzieren die Zivilschützer in steilen Abschnitten Steine zu Treppenstufen und montieren Eisenstangen in U-Form, an denen sich die Wanderer halten können. Mit Schaufel und Zweispitz räumen sie grosse Steinblöcke und Geröll aus dem Weg, damit dieser breiter wird.

«Der Arbeitsplatz hier ist das Paradies. Und die vorbeiziehenden Wanderer bedanken sich erst noch bei uns für den Einsatz», sagt der Zivilschützer Pius Schuwey und holt sich aus dem natürlichen Kühlschrank – einem Schneefeld in einer Felsspalte – sein Mittagessen.

Rund 150 Kilometer Weg

«Rund um Jaun pflegen und markieren wir rund 150 Kilometer Wanderwege», sagt Buchs. Diese seien in fünf Zonen eingeteilt. Für jede Zone gibt es einen Verantwortlichen, der im Frühling die Wege jeweils abläuft und auf Schäden und schlecht sichtbare Markierungen prüft.

Auch der Ausbau des Wanderweges zwischen dem Soldatenhaus und dem Stierenritz steht diese Woche auf dem Programm des Zivilschutzkorps Jaun. Dieser ist Teil des Wanderwegnetzes «Schweiz Mobil», das vom Boden- an der Genfersee führt (siehe Kasten). «An einem Wanderweg ist die Arbeit eigentlich nie zu Ende», meint Jean-Marie Buchs und macht sich wieder ans Montieren der Sicherheitskette.

Mehr zum Thema