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Zmittag essen mit den Kandidaten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Am Murtner Martinsmarkt wird geschlemmt, was das Zeug hält. Jahr für Jahr locken Salzkuchen, Alpkäse, Magenbrot, Raclette und Fondue. Kurz vor den Wahlen ist dieser Anlass ein gefundenes Fressen für die Parteien. Denn mit Essenshäppchen sind auch die unpolitischen Wählerinnen und Wähler zu knacken. Grund genug, sich ein Gratis-Wahlzmittag zusammenzustellen.

Den Auftakt liefert die EVP. Gegen eine Unterschrift für die Erbschaftssteuerinitiative erhält die potenzielle Wählerin ein Päckchen mit Gummihähnen – getreu dem Parteilogo. Als Appetit-Anreger tun die gelben Gockel durchaus ihren Dienst.

Statt eines Häppchens zur Vorspeise gibt es am Stand der CVP einen Flyer, in dem die Partei für ihre Familieninitiative wirbt, und einen orangefarbenen Ballon, der eher Kinder als Hungrige erfreut.

Nach dem gesunden Apfel am Stand der Grünliberalen ist der Besuch am BDP-Stand am lohnendsten. Dort rührt die Kerzerser Kandidatin Susanne Aebischer in einem grossen Topf mit Kürbissuppe, die sie selbst gekocht hat. Damit die Mühe nicht umsonst ist, reicht sie nicht nur ein Plastic-Schälchen voll Suppe, sondern auch ihr Visitenkärtchen. Ihre Kandidatennummer könne auch auf eine andere Parteiliste gesetzt werden, sagt sie nebenbei.

Die Suppe wärmt und macht satt, da freut man sich auf den Nachtisch bei der FDP. Am Stand der Freisinnigen gibt es Schokolade mit dem Konterfei von Staatsratskandidat Markus Ith. Auch sein obligater Wahlslogan «Do it(h)!» fehlt nicht. Ith selber ist am Martinsmarkt nicht anzutreffen, er sitzt wohl im Grossen Rat. Das ist nicht tragisch, denn Ith hat seinen Wahlmarathon schon vor Monaten begonnen – noch dazu in einer besonders anstrengenden Kategorie: Nie ohne Kinderwagen.

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