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Zu Gast im «Welt-Sanatorium»

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Birchermüesli wird nicht nur auf der ganzen Welt gegessen, sogar das schweizerdeutsche Wort hat eine internationale Karriere gemacht. Erfunden hats, natürlich, ein Schweizer: der Arzt und Ernährungsreformer Max Bircher-Benner (1867-1939), der es um 1900 für die Patienten seines Sanatoriums «Lebendige Kraft» am Zürichberg kreierte, damals unter dem Namen «Apfeldiätspeise» oder kurz «d Spys».

Jetzt sind Bircher-Benner und sein Sanatorium Teil einer Ausstellung im Landesmuseum Zürich, die sich unter dem Titel «Zauber Berge» mit der «Schweiz als Kraftraum und Sanatorium» befasst. Den Ausschlag zu der Ausstellung gab die kürzlich erschienene Biografie über Bircher-Benners Nichte, die Ärztin Dagmar Liechti-von Brasch (1911- 1993). Ursprünglich war eine biografische Schau über die beiden Schweizer Wegbereiter der ganzheitlichen Medizin geplant, doch rasch wurde daraus eine umfassende Ausstellung über das Image der Schweiz als Gesundheitsparadies. Dessen Anfänge reichen zurück ins 19. Jahrhundert, als die Schweiz mit dem Aufkommen des Alpinismus in Europa zur beliebten Reisedestination wurde, anfänglich begüterten Touristen vorbehalten.

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Facetten des «Welt-Sanatoriums» Schweiz, wie es im Kur-Almanach von 1886 heisst. Den roten Faden bilden die «Zauberberge» der vier Landesteile: die Bircher-Benner-Klinik für die Deutschschweiz, die Lebensreformkolonie auf dem Monte Verità für das Tessin und die Höhenkliniken von Leysin und Davos für die Romandie und das Bündnerland. Und rasch wird beim Gang durch die Ausstellung klar, dass die Gesundheitsreformbewegung des 19. Jahrhunderts gar nicht so weit entfernt ist vom modernen Wellness- und Fitnesstrend. cs

Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, Zürich. Bis zum 15. August. Di. bis So. 10 bis 17 Uhr, Do. 10 bis 19 Uhr. www.landesmuseum.ch.

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