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Zu viele und zu positive Berichte über die Jagd

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vor zwei Wochen beschwerte sich Anton Merkle als Leserbriefschreiber über zu wenig und zu negative Berichterstattung über die Jäger und das Jagdwesen in den FN. Wie die Leser und Leserinnen vernehmen konnten, ist er zum Präsidenten des Freiburger Jagdverbandes gewählt worden.

Prompt wird diesem Thema eine ganze Seite der Montagausgabe gewidmet. Sympathischer wird mir dadurch die Jagd auch nicht. Für mich wird viel zu viel über dieses Thema berichtet, und meiner Ansicht nach mehr als positiv. Schon der Pelzfellmarkt in St. Antoni, über den jedes Jahr ein grosser Bericht erscheint, ist ein Gräuel sondergleichen; wie da Fuchsfelle in Haufen liegen und dann noch gejammert wird, man könne die Felle nicht mehr verkaufen und dass sie eventuell sogar entsorgt werden. Das kann wohl nur jemand nachvollziehen, der überhaupt kein Gefühl für die Würde des Tieres hat. Von mir aus also unbedingt: weniger Beiträge über die Jagd, die Jäger und ihr makabres Hobby!

Eine Beobachtung möchte ich noch anbringen: Wir wohnen hier in nächster Nähe zum Wald und konnten Anfang Winter zu unserer Freude einen Fuchs beobachten, der jeden Tag bei Wind, Regen und Schneefall fleissig am Mausen war. Letztes Jahr herrschte eine schlimme Mäuseplage, und Füchse tragen massiv zu ihrer Dezimierung bei. Nach ein paar Wochen ertönten plötzlich im Wald Schüsse, und seither ist «unser» Fuchs nie mehr gesehen worden. Wahrscheinlich landete er als «Fell-Abfall» in St. Antoni!

Zum Glück findet ein Umdenken statt in unserer heutigen Gesellschaft, wie es auch Herr Merkle feststellt. Ich hoffe, dass vermehrt die Natur und ihre Bewohner, wozu ja auch wir Menschen gehören, geschützt und geachtet werden. Die Jagd gehört für mich definitiv nicht zu einem zeitgemässen Umgang mit der Natur. Auch wenn noch so viel darüber berichtet wird.

Ursula Birbaum, Rechthalten

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