Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zukunft der AMP Romont

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zukunft der AMP Romont

Filiale des Logistikzentrums Grolley?

Wird der Armee-Motorfahrzeug-Park (AMP) Romont geschlossen oder eine Filiale des Logistikzentrums Grolley? Diese Frage stösst vor allem im Glanebezirk auf grosses Interesse.

Der Staatsrat unterstützt jedenfalls die Möglichkeit, aus dem AMP Romont künftig eine Filiale von Grolley zu machen. Dies hält er in seiner Antwort auf eine Anfrage des CVP-Vertreters Georges Godel, zweiter Vizepräsident des Grossen Rates, fest.

120 Arbeitsplätze

Der AMP Romont ist heute Stammbetrieb mit den zwei Filialen der AMP Grolley und Sitten. Der Standort Romont bedeutet ungefähr 120 Arbeitsplätze und 25 Lehrlinge in Ausbildung. Seit 1986 ist der AMP Romont für annähernd 40 Millionen Franken ausgebaut und renoviert worden.

In seiner Anfrage führte Godel aus, dass Grolley im Rahmen des neuen Standortmodells der Armee das Logistikzentrum und das Infrastrukturzentrum für die Westschweiz erhalte, Romont hingegen seine Tore im Jahre 2010 schliessen müsse. «Wenige Tage nach Bekanntwerden dieses Entscheids wurden aber leicht unterschiedliche Informationen verbreitet, die im Glanebezirk einige Hoffnungen geweckt haben», bemerkte Godel.

Er gab weiter zu bedenken, dass das mit der «Armee XXI» vorgesehene Arbeitsvolumen die Kapazität der Standorte Grolley und Romont übertreffe. Zudem sei es unmöglich, die gesamte Fahrzeugflotte und die zurzeit beschäftigten Arbeitskräfte auf einen einzigen Standort zu konzentrieren.

Glanebezirk vernachlässigt?

Godel hat sich im Grossen Rat schon mehrmals für ein besseres Strassennetz im Glanebezirk eingesetzt, insbesondere auch zwischen Romont und Bulle. Er fühlt sich nun bestätigt, dass sich das Strassennetz ungünstig auf die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks auswirkt. So rief er in der Anfrage in Erinnerung, dass der Grosse Rat im Jahre 1986 einem Studienkredit von sechs Millionen Franken zugestimmt hat. «Die Region Glane wartet immer noch. Wie lange noch? Meine Damen und Herren Staatsräte, der Glanebezirk kann sich nicht mehr länger mit Versprechungen begnügen, ebenso wenig mit der Aussage, dass die Bahn ein Trumpf für unseren Bezirk sein. Der Entscheid des Bundes zeigt uns dies», gab er zu bedenken.

Zufriedenstellend

In seiner Antwort hält der Staatsrat fest, dass das Projekt Standortmodell der Armee, wie es am 6. Dezember 2004 vorgestellt wurde, für den Kanton Freiburg zufriedenstellend sei. Freiburg werde das Privileg haben, eines der fünf Logistik- und eines der sechs Infrastrukturzentren der Schweiz betreiben zu können. Gewisse Optionen müssten jedoch noch präzisiert werden, darunter auch die Zukunft des AMP Romont. Laut Standortmodell könnte nämlich der AMP Romont eine neue Zuweisung erhalten. «Zumindest eine Studie über eine neue Zuweisung könnte durchgeführt werden», gibt der Staatsrat weiter zu verstehen.

Samuel Schmid geantwortet

Die Freiburger Regierung würde es begrüssen, wenn der AMP Romont als Filiale des Logistikzentrums Grolley weiterbestehen könnte. Dies hat sie auch in ihrer Antwort auf eine Befragung von Bundespräsident Samuel Schmid aufgezeigt. Sie habe dabei technische, wirtschaftliche und regionalpolitische Argumente aufgeführt. «Diese wurden ausführlich mit den Behörden des Glanebezirks und der Gemeinde Romont erarbeitet und vorgängig diskutiert», schreibt der Staatsrat und lässt wissen, dass Sicherheitsdirektor Claude Grandjean bereits am 21. Januar 2005 Gelegenheit hatte, dem Chef der Schweizer Armee den Standpunkt des Kantons Freiburg darzulegen. az

Mehr zum Thema