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Zukunft für Kulturprojekt ungewiss

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Es sei für ihn und seine Kollegen tatsächlich ein Tiefschlag gewesen, als sie die Neuigkeit erfuhren, sagt Philipp Baumann: «Das war ein Dämpfer, wir mussten uns erst davon erholen.» Der Präsident der Genossenschaft Gasthof Bahnhof in Schwarzenburg bestätigt auf Anfrage einen Artikel der «Berner Zeitung», wonach ein unbekannter Interessent mit der Besitzerin der über 100 Jahre alten Liegenschaft einen Kaufrechtsvertrag abgeschlossen habe. Wenn sich der Interessent bis am 1. September für den Kauf entscheide, erhalte er den Zuschlag. Was er damit vorhat, sei ungewiss.

Nach dem ersten Schock hätten sie sich entschieden, weiterzumachen, sagt Baumann. «Wir sagen uns: Jetzt erst recht. Solange der Kaufvertrag nicht unterschrieben ist, sind wir noch im Spiel.» Allerdings seien sie nun zum Warten verdammt und hätten auch entschieden, den für Anfang Juli geplanten Benefizanlass für die Genossenschaft zu annullieren. Geplant war ein 48-Stunden-Sommerfest mit einem Marathon-Jassturnier. Denn, trotz allem Optimismus: «Wir hätten Schwierigkeiten, die nötige Motivation aufzubringen.» Doch in der Zwischenzeit werde die Genossenschaft die Planungen weiterführen.

Sammelziel ist ambitioniert

Er würde gerne wissen, wer der anonyme Interessent ist, betont Baumann. Er würde versuchen, Kontakt mit diesem aufzunehmen, um die Möglichkeiten einer gemeinsamen Lösung abzuklären. Die Chancen für eine Zusammenarbeit stünden gut: «Wenn der Interessent einen Neubau plant, wird er es schwer haben.» Allerdings stehe für sie immer noch die geplante Kulturbeiz im Vordergrund. «Es wäre auch für das Dorf besser, wenn wir unser Projekt wie geplant umsetzen könnten.»

In der Zwischenzeit sammelt die Genossenschaft weiter Mittel, um die Liegenschaft vielleicht doch noch kaufen zu können, sollte sich die Gelegenheit bieten. Bis dato seien 200 000 Franken gezeichnet worden. Die Gemeinde habe weitere 50 000 Franken zugesichert. Klingt nach viel, doch die Sammlung hatte bereits letzten Sommer begonnen. Das Ziel sei eine Million Franken bis Ende Jahr, um für die Finanzierung des Projektes das nötige Eigenkapital vorzulegen. Am Schluss muss die Genossenschaft für den Kauf 2,3 Millionen Franken auf den Tisch legen. Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen verspricht die Genossenschaft ihren Anteilseignern die vollständige Rückgabe des Geldes, sollte der Kauf scheitern.

fca

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