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Zum ersten Mal mit dem geschenkten Busabonnement auf dem Schulweg

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«Ich freue mich auf die Schule» sagt eine kleine Zweitklässlerin mit einem Lächeln im Gesicht, bevor der rot-weisse TPF-Bus der Linie 4 vor der Haltestelle Neustadt/Motta hält. Aufgeregt und erwartungsfroh steigen Kinder mit ihren Eltern in den Linienbus, der sie zur Endstation im Au-Quartier bringt. Von dort ist es nicht mehr weit zum Neiglen-Schulhaus. Ein Busticket brauchen die Kinder keines: Die Stadt Freiburg stellt ihnen ein Busabonnement fürs Stadtnetz kostenlos zur Verfügung. So hatte es die linke Mehrheit des Stadtparlaments im vergangenen Jahr gegen den Willen der bürgerlichen Parteien beschlossen.

Eine Frage der Sicherheit

«Ich finde es gut, dass ein Gratisabonnement angeboten wird», sagt Jean-Luc Brülhart, Vorsitzender des Elternunterrats der Au-Schule den FN auf Anfrage. «Die Kinder können das Abo auch für die Freizeit nutzen und nicht nur für die Schule.» Allerdings gebe es auch einige Sorgen bezüglich der Sicherheit der kleineren Schulkinder. Denn bis anhin fuhr der nun nicht mehr verkehrende Schulbus die Kinder direkt vor das Schulhaus. Jetzt müssen sie die Strasse überqueren und ein kurzes Stück der Strasse entlang zum Schulhaus gehen, sagt Brülhart. Was für einen Sechsjährigen kein Problem darstellt, ist für ein vierjähriges Kind bedenklicher. «Es sind viele Autos auf der Strasse unterwegs.» Das sei auch für Erwachsene, die zu Fuss unterwegs seien, gefährlich, sagt Brülhart. Mitte September treffe sich der Elternunterrat der Au-Schule, um die Sicherheitsfrage zu besprechen und eine erste Bilanz zu ziehen über den Wechsel auf die TPF-Linienbusse.

Pedibus als begrenzte Variante

«Es gibt natürlich auch den Pedibus, bei dem ein Erwachsener die Kinder zu Fuss zur Schule begleitet», sagt eine Mutter fröhlich während der Busfahrt. Dies sei aber nur eine Lösung, wenn man nicht allzu weit weg von der Schule wohne. Denn ein weiter Fussweg sei einem Vierjährigen nicht zuzumuten. Die Eltern im TPF-Bus zur Neiglenschule sehen es wie der Elternunterrats-Vorsitzende Brülhart: Sie begrüssen das kostenlose Busabonnement für die Schülerinnen und Schüler der Stadt. «Wir wohnen gleich neben der Bushaltestelle. Das ist natürlich sehr praktisch, da ich für die Arbeit in die andere Richtung fahren muss», sagt ein Vater, der mit seiner kleinen Tochter im Bus unterwegs ist. «Am ersten Tag begleite ich sie noch, danach lasse ich sie allein mit dem Bus fahren.»

Ein Nachteil bleibt

So positiv das neue Angebot der Stadt bei den Eltern auch ankommt, ist es doch nicht die Lösung aller Probleme. Es könne sein, dass Eltern mit vierjährigen Kindern wegen der Sicherheitsbedenken das Privatauto als Transportmittel bevorzugten, sagt Jean-Luc Brülhart. «Einigen ist es lieber, ihr Kind mit dem Auto vor der Schule abzuladen, als es allein die Strasse überqueren zu lassen.»

«Am ersten Tag begleite ich sie noch, danach lasse ich meine Tochter allein fahren.»

Vater einer Schülerin der Au-Schule in Freiburg

Zahlen und Fakten

Gratis mit dem Bus in der Zone 10 fahren

Gemäss den Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF hat die Stadt Freiburg 2662 Abonnemente für Schulkinder bestellt. Laut dem städtischen Jahresbericht 2018 besuchten im Schuljahr 2018/2019 rund 2200 Schülerinnen und Schüler die erste bis neunte Klasse; diese erhalten nun ein Gratisabo. Die 780 Kindergartenkinder fahren noch gratis Bus. Für die Abonnemente überweist die Stadt den TPF rund eine Million Franken.

ka

 

 

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