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Zum Gehorsam verpflichtet

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Autor: Mireille Rotzetter

Villars-sur-Glâne «Priester Michel Cuany ist uns nahe. Wir mögen ihn sehr gerne und es ist ein Kummer, dass er nun gehen muss.» Dies sagte ein betroffenes Pfarreimitglied an der Pfarreiversammlung von Villars-sur-Glâne am Donnerstagabend in der Grange. «Es ist skandalös, dass uns unser Priester weggenommen wird», sagte ein anderes Mitglied.

«Ein Dominostein»

Vikar Marc Donzé, der die Versetzung hätte erklären sollen, war an der Versammlung nicht anwesend. An seiner Stelle versuchte Priester André Vienny, den Weggang zu rechtfertigen: «Unsere pastorale Einheit ist sehr gut besetzt. An anderen Orten herrscht Priestermangel.» Er räumte ein, dass die Pfarrgemeinde eher hätte informiert werden sollen. «Als Vikar Marc Donzé zum ersten Mal erwähnte, dass unsere Einheit überbesetzt sei, habe ich mir nichts dabei gedacht. Danach fiel ein Dominostein nach dem anderen. Wir können nicht viel machen», sagte Priester Vienny resigniert.

Nicht nach Onnens

Auch Michel Cuany bedauert seine Versetzung: «Ich habe diese Stelle sehr gemocht», sagte der Priester an der Versammlung. Dennoch nimmt er das Ganze gelassen. «Ich bin zum Gehorsam verpflichtet und werde mich fügen. Eine Versetzung nach Onnens habe ich aus verschiedenen Gründen abgelehnt, der Vikar wird mir nun neue Vorschläge unterbreiten», sagte er und fügte an, er sehe der Zukunft vertrauensvoll entgegen.

Schuldet Gemeinde Geld?

Ebenfalls für Diskussion sorgte an der Versammlung das Pflegeheim Martinet. Bei dessen Entstehung hatte die Pfarrei mit einer halben Million Franken die Baukosten mitgetragen. Das Pflegeheim kam jedoch anschliessend in den Besitz der Gemeinde Villars-sur-Glâne. Diese sollte, nach Meinung verschiedener Pfarreimitglieder, den Geldbetrag nun an die Pfarrei zurückzahlen. Darüber werden der Gemeinderat und der zuständige Pfarreirat nächste Woche diskutieren.

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