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Im Prinzip bin ich dafür, lokale Probleme lokal zu regeln. Also ist es richtig, den Kantonen den Entscheid zu überlassen, wie viele Wölfe sie unter welchen Umständen abschiessen? Nein, weil Entscheide, die Auswirkungen über die Region hinaus haben, auf der nächsthöheren Ebene getroffen werden müssen. Wild- und Landschaftsschutz sind keine lokalen Angelegenheiten. Falsche Entscheide haben negative Auswirkungen weit über die Region hinaus. Herausforderungen wie Hitze, Trockenheit, Überschwemmungen, Stürme, Bergstürze wegen schmelzendem Permafrost und Zusammenleben mit Wildtieren als Teil der Natur erfordern Ansätze auf der Höhe aktueller Erkenntnisse.

Der böse Wolf reisst Schafe. Sicher tut er das, aber nur, wenn man es ihm leicht macht. Ein Wolfsrudel, das gelernt hat, dass Schafe von Hunden und Schäfern geschützt werden und deshalb keine leichte Beute sind, wird die Herde auch gegen eindringende Wölfe verteidigen, die das noch nicht gelernt haben. Funktioniert bestens in Deutschland und hat in den Pyrenäen schon immer funktioniert. Schlussfolgerung: Den Wolf abzuschiessen, ist kontraproduktiv und weder im Interesse der Schafhalter noch in jenem aller andern, die auf intakte Lawinenschutzwälder angewiesen sind. Wolf und Luchs sind Spezialisten bei der Regulierung von Rotwild. Dessen Bestände sind gesünder und der Verbiss der durch den Klimawandel bereits gestressten Schutzwälder ist geringer, wo die Spezialisten regulieren.

Aus abstimmungstaktischen Gründen wird nur noch vom Wolf gesprochen, aber auch Biber, Graureiher, Höckerschwan könnten unter bestimmten Voraussetzungen abgeschossen werden. Die Vorlage ist schwammig formuliert und schlecht ausgearbeitet, sie darf nicht als Kompromiss bezeichnet werden. Wildern und abschiessen auf Vorrat ist falsch und absolut nicht akzeptabel. Die Natur und die Interessen der Allgemeinheit müssen klar Vorrang haben, nicht Einzel- oder Lobbyisten-Interessen.

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