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Zurück zum Tauschhandel

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Severin Dietrich und Marco Gehrig haben eine Online-Tauschbörse gegründet

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Den Geistesblitz, eine Online-Tauschbörse zu gründen, hatte Severin Dietrich aus Kleinbösingen vor einigen Monaten sozusagen im Schlaf. «Ich bin morgens um vier mit dieser Idee erwacht.» Flugs kontaktierte er seinen Kollegen, den Programmierer Marco Gehrig aus Bern.Innert kürzester Zeit erstellten die beiden ein Konzept und machten sich an die Gestaltung der Internetseite. Am 7. Juli 2007, pünktlich um 7.07 Uhr, schalteten sie ihre Seite www.dertausch.ch auf.

Cake-Platte oder Eigenheim

Mittlerweile haben sich rund 200 Teilnehmer registriert. Das Konzept ist einfach: Wer einen Gegenstand loswerden will, kann ihn für einen unbeschränkten Zeitraum über die Homepage anbieten. Wenn ein anderer Internet-User am Gegenstand interessiert ist, bietet er seinerseits ein Tauschobjekt an.Wenn die beiden sich einig werden und der Tausch erfolgreich über die Bühne geht, zahlen sie eine Gebühr an den Portal-Betreiber. Diese beträgt in der Regel fünf Franken. Bei Objekten mit einem Wert unter 20 Franken wird die Gebühr auf einen Franken festgelegt.«Tauschen kann man alles, auch Flugzeuge und Liegenschaften», sagt Severin Dietrich. Auf dertausch.ch wurden schon die unterschiedlichsten Dinge feilgeboten – von der Cake-Platte bis zum Audi A8. Auch Dienstleistungen wie PC- oder Selbstverteidigungskurse gehören zum Angebot.Das Projekt, das die beiden Initianten nebenberuflich betreiben, ist gemäss Severin Dietrich bereits sehr zufriedenstellend angelaufen. Nach knapp zwei Wochen haben sich bereits um die 40 Teilnehmer auf einen Tausch geeinigt. «Darunter hat es auch Personen aus Deutschland und Österreich», so Dietrich.

Garagisten im Visier

Die Tauschbörse richtet sich in erster Linie an Leute mit bescheidenen finanziellen Mitteln. Dietrich ist aber überzeugt, dass die Internetseite auch interessant ist für Garagisten, die Occasionsautos verkaufen möchten.Jeder Gegenstand ist mit einem Preis versehen. Mit diesem Sofortpreis legt der Anbieter fest, zu welchem Barpreis er seinen Gegenstand allenfalls auch verkaufen würde. Längerfristig soll aber der Tausch im Vordergrund stehen, bekräftigen die zwei Seitenbetreiber. Nebenbei ist der Sofortpreis auch ein praktisches Instrument, um den ungefähren Tauschwert eines Objekts festlegen zu können.Bis zum 8. August läuft die Testphase. Während dieses Zeitraums sind alle Tauschgeschäfte gratis. Wer sich registrieren lässt, erhält als Geschenk ein Gebührenguthaben von zehn Franken.

No-Deal-Garantie

Als Besonderheit haben Severin Dietrich und Marco Gehrig die sogenannte No-Deal-Garantie eingeführt. Falls ein ursprünglich vereinbarter Tausch nicht zustande kommt, erhalten die Teilnehmer die Gebühr zurück.www.dertausch.ch

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