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Zusammenhalt als Erfolgsmodell

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Zusammenhalt als Erfolgsmodell

Neujahrswünsche der kantonalen Behörden

Ein guter Zusammenhalt innerhalb der kantonalen Behörden trägt wesentlich zum guten Gedeihen des Kantons bei. Dies hat Staatsratspräsidentin Isabelle Chassot am Neujahrsempfang betont. Für Bischof Bernard Genoud braucht es eine gemeinsame Grundhaltung der Behörden über wesentliche Werte des Lebens.

Autor: Von WALTER BUCHS

Die Glückwünsche, die die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen kantonalen Behörden zum Jahresbeginn austauschen, gelten allen Mitbürgern, «die hier wohnen und arbeiten, und die mit dazu beitragen, dass unser Kanton für Ausbildung, Arbeit, Kultur und Lebensqualität geschätzt wird». Dies hat Staatsratspräsidentin Isabelle Chassot am traditionellen Neujahrsempfang unterstrichen, der am späten Freitagnachmittag in Freiburg stattfand.

Kohäsion im Dienste des Fortschritts

Gemäss Redetext kam die Staatsratspräsidentin in Anwesenheit der Vertreter der religiösen Gemeinschaften auf deren «äusserst nützlichen Beitrag» im Bereich Kultur, Erziehung und Soziales im Kanton zu sprechen. Dieser Beitrag sei für den gesellschaftlichen Zusammenhang unabdingbar. Dabei nannte sie den Einsatz im Dienste der Jugend. Bildung müsse eine der Prioritäten des Staates Freiburg bleiben.Das Bestreben nach einem guten Zusammenhalt sei auch für die Kollegialbehörden des Kantons wichtig. Zahlreiche Beobachter würden dies zwar nicht so schätzen, stellte Isabelle Chassot weiter fest. Für diese gehe es in der Politik zu gesittet zu. «In einem Regierungskollegium, das zusammenhält und zusammensteht, gibt es aber auch Auseinandersetzungen und wird die Konfrontation nicht gescheut», sagte die Staatsratspräsidentin. Für die eidgenössischen Wahlen in diesem Jahr wünscht sich die Erziehungsdirektorin, «dass wir dieses wichtige politische Ereignis dazu nutzen, einmal mehr die Werte hervorzuheben, welche diese Kohäsion erst ermöglichen und wichtige Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche und soziale Zukunft unseres Landes darstellen».

Toleranz und gegenseitige Achtung

Im Rückblick auf das Jahr 2006 gab Bischof Bernard Genoud als Sprecher der religiösen Gemeinschaften seiner Enttäuschung über den Ausgang der Abstimmung für das neue Ausländer- und das revidierte Asylgesetz Ausdruck. Er flehte die Behörden an, bei Notsituationen Lösungen zu finden, die unseres Landes würdig sind, und nicht bloss das Gesetz blindlings anzuwenden. Er bat ebenfalls um Nachsicht für jene Personen, die Solidarität und Güte jenen gegenüber walten lassen, die in unserem Land nicht aufgenommen wurden.Im Weiteren sprach Bischof Genoud die Frage der Sterbehilfe an. Die Tätigkeit von Organisationen wie Exit und Dignitas in unseren Spitälern und Pflegeheimen würde ihn zutiefst beunruhigen. In der Debatte über den Respekt vor dem Leben und über einen ganzheitlichen Humanismus könnten politische und religiöse Behörden gemeinsam einen sehr hilfreichen Beitrag leisten.«Nur ein Konsens über wesentliche moralische Grundsätze und grundlegende Werte kann uns den Weg für eine würdige Zivilisation und eine Menschheit öffnen, die Verantwortung für ihre Bestimmung übernimmt», betonte der Freiburger Diözesanbischof. Zur Erreichung dieses Zieles sei es unabdingbar, die Familie noch mehr zu unterstützen, und wichtig, dass die heranwachsende Generation im konfessionellen Religionsunterricht an den Schulen die Gelegenheit erhält, ihre christlichen Wurzeln kennenzulernen.

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