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Zwei Freiburgerinnen präsentieren ihre Projekte bei «Jugend forscht»

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Autor: karin aebischer

Die 20-jährige Barbara Fleuti hat für ihre Maturaarbeit ein Thema aus dem Bereich Chemie/Medizin gewählt. «Borreliose und Sport. Inwiefern beeinflusst die chronische Borreliose die sportliche Leistungsfähigkeit? Inwiefern kann Sport zur Genesung von der chronischen Borreliose beitragen?», so der lange Titel der Arbeit der Schülerin. Mit dieser Arbeit tritt sie auch am Nationa- len Wettbewerb «Jung und kreativ» der Stiftung Schweizer Jugend forscht an (sie- he Kasten). Morgen präsentieren die 67 Jugendlichen aus der ganzen Schweiz ihre Projekte im Forum Freiburg.

Motivation durch Betroffenheit

Für Barbara Fleuti ist es schon immer klar gewesen, dass sie eine Arbeit über Borreliose verfassen möchte. Sie ist vor sechs Jahren selber mit der Krankheit infiziert worden.

Im ersten Teil der Arbeit beschreibt sie das Krankheitsbild und geht darauf ein, welchen Einfluss Sport auf das Immunsystem hat. Der zweite Teil der Arbeit besteht aus einer Umfrage. 50 Borreliose-Patienten haben in einem Fragebogen beschrieben, wie es ihnen in ihrem Krankheitsverlauf ergangen ist.

«Die Auswertung der Arbeit zeigt mir, dass Borreliose die sportliche Leistungsfähigkeit sehr stark einschränkt. Auch die Lebensqualität ist viel tiefer», erklärt sie. Weil Sport immunstimulierende Auswirkungen habe, findet es Barbara Fleuti in gewissen Fällen sinnvoll, trotz Krankheit Sport zu treiben.

Die Schülerin des Kollegiums St-Croix möchte später als Physiotherapeutin arbeiten und kann es sich vorstellen, sich in der Forschung zu engagieren. «Wir sind auf der Welt, damit wir die Menschheit voranbringen können. Es ist mir ein Anliegen, dass man Krankheiten besser diagnostizieren und behandeln kann», betont sie.

Ein gerechter Krieg?

Mit einem ganz anderen Themenbereich hat sich Sabine Studer aus Cordast befasst. Die 20-Jährige hat für ihre Arbeit die philosophische Frage «Gibt es einen gerechten Krieg?» aufgeworfen. Als sie sich für das Thema entschieden habe, sei der Irak-Krieg in den Medien sehr stark präsent gewesen. Zudem wollte sie ein Thema angehen, von dem sie noch keine Vorkenntnisse hatte.

Ein komplexes Thema

Die Schülerin erklärt, dass ihr Thema sehr komplex sei und die meisten Texte dazu vom Vokabular her ziemlich anspruchsvoll gewesen seien. Trotzdem war sie stets motiviert und hat für den Wettbewerb ihre Arbeit mit den Themen «asymmetrische Konflikte» und «Völkerrecht» noch erweitert.

Und wie sieht ihr Fazit aus, gibt es einen gerechten Krieg? «In der Theorie gibt es diesen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, die einen Krieg rechtfertigen. Wenn dies der Fall ist, muss der Krieg dann auch gerecht geführt werden», so die Kollegiums-Schülerin.

Morgen werden die beiden nun im Forum ihre Projekte der Öffentlichkeit vorstellen. «Ich freue mich schon, die Jugendlichen wieder zu sehen, die wir am Workshop im Dezember kennengelernt haben», meint Sabine Studer.

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