Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zwei-Klassen-Medizin unausweichlich

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Auf Einladung der Paul-Rhyner-Stiftung hat Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Novartis, im vollbesetzten Grossen Hörsaal der Chemie an der Universität Perolles in Freiburg einen Vortrag zum Thema «Chancen und Risiken in der Pharmaindustrie» gehalten.

Nach einigen Reminiszenzen aus seiner Jugend- und Studienzeit in Freiburg gab er bekannt, dass die Kosten für Forschung und Entwicklung in einem Pharmaunternehmen heute etwa 18-20 Prozent des Umsatzes ausmachen. Bis zur Marktreife eines Medikamentes gehe es 10-12 Jahre. In seinem inhaltsreichen und in lockerer Form vorgetragenen Referat gab er auch bekannt, dass die Medikamente, welche biotechnologisch gewonnen werden, stark zugenommen hätten.

«Transplantation dank
Medikamenten erfolgreich»

Der Gast befasste sich in seinem Referat schwerpunktmässig mit Fragen der Transplantation von Organen. Dank einem Medikament aus seinem Konzern sei der Erfolg der Transplantation stark gestiegen. Die Liste von Menschen, die auf ein Organ warten, werde immer länger. Gerade auch aus diesem Grunde sei man auch auf die Idee der Xenotransplantation, die Nutzung tierischer Organe, gekommen.

Daniel Vasella räumte ein, dass es gerade namentlich in diesem Bereich darum gehe, die Risiken gegen die Vorteile abzuwägen. Es gelte auch, ethisch-religiöse Vorbehalte zu berücksichtigen. Aus der Sicht des Pharmakologen sei festzustellen, dass Medikamente auch bei der Xenotransplantation erfolgreich eingesetzt würden. Die Sicherheit sei in verschiedenen Studien bestätigt worden. Infektionen würden keine auftreten.

Lebhafte Diskussion

Novartis-Chef Vasella stellte zum Schluss seines Referates fest, dass Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen sich dank der Pharma stark verbessert hätten. In der ausgiebig genutzten Diskussion wurden Fragen vom Berufsbild des Chemikers bis zur Akzeptanz der (Pharma-)Forschung und der Zukunft von Novartis besprochen.

Daniel Vasella verhehlte dabei nicht, dass die steigenden Kosten für Medikamentenentwicklung dazu führe, dass sich die Industrie stark auf Produkte ausrichte, für die in den entwickelten Ländern Absatzchancen vorhanden seien. Sein Konzern sei aber bewusst auch in Bereichen tätig, die namentlich der Bevölkerung in ärmeren Ländern zugute kommen (Malaria, Leberkrankheiten usw.).

Mehr zum Thema