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Zwischen dem Staatsrat und Ridoré kriselt es

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Der Freiburger Staatsrat ist offenbar unzufrieden mit der Personalführung im Oberamt des Saanebezirks. Die Regierung hat Oberamtmann Carl-Alex Ridoré deshalb einen Brief geschrieben.

In der Sendung «Forum» des Westschweizer Radios RTS sprach Staatsrätin Marie Garnier gestern von einer «kleinen Krise», auf die der Staatsrat reagiert habe. Was im Brief an Ridoré stand, sagte Garnier nicht. Der Sender RTS, der die Affäre aufgedeckt hatte, sprach von einer drohenden Administrativuntersuchung.

Im Oberamt herrscht seit Jahren eine hohe Personalfluktuation. Staatsrätin Marie Garnier erwähnte in der Sendung den Rücktritt von zwei juristischen Beratern des Oberamts im letzten Jahr. Sie räumte ein, dass die schnell wachsende Bevölkerung für das Oberamt zu einer Arbeitsüberlastung führe. Garnier zeigte sich aber zuversichtlich, dass eine gute Lösung für das Problem gefunden werden könne.

Zu wenig Personal

Oberamtmann Carl-Alex Ridoré seinerseits erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, er habe den Staatsrat schon seit Jahren auf die kritische Personalsituation hingewiesen. Er habe vergeblich nach mehr Personal verlangt und habe eine Reorganisation in Angriff genommen, um die Situation zu verbessern. Nun sei der Staatsrat gefordert.

Die FDP-Sektionen Stadt und Saane-Land baten gestern per Medienmitteilung den Staatsrat darum, sofort eine Administrativuntersuchung gegen Carl-Alex Ridoré zu eröffnen, um die «Funktionsstörungen» im Oberamt des Saanebezirks aufzuklären.

sda/mos

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