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2000 Arbeitsplätze für die Region

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2000 Arbeitsplätze für die Region

Autor: karin aebischer

Ob bei der kantonalen Wirtschaftsförderung, dem Volkswirtschaftsdepartement oder der Agglomeration Freiburg: Die Arbeitszone (AZ) Birch in Düdingen ruft überall grosse Hoffnungen hervor. «Terrains von solcher Qualität sind selten im ganzen Kanton Freiburg», sagt Corinne Margalhan-Ferrat, administrative Geschäftsleiterin der Agglomeration Freiburg. Staatsratspräsident Beat Vonlanthen betont, er sei sehr froh, dass die Gemeinde Düdingen die Wichtigkeit dieser strategischen Zone erkannt habe. «Wir müssen die zentrale Lage nutzen, um die Wirtschaftsförderung zu stärken und den Kanton Freiburg besser zu positionieren», sagt er.

Langfristig und nachhaltig

Dass Gemeinden wie Düdingen, der Gemeindeverband Region Sense und auch die Agglomeration Freiburg durch solche Zonen eine grosse Verantwortung für die ganze Region tragen, sei nicht immer nur angenehm, sagt die Gemeindepräsidentin Hildegard Hodel-Bruhin im Gespräch mit den FN.

Sie hat die Entwicklung dieser Zone von Beginn weg miterlebt und sich dafür eingesetzt. «Die Arbeitszone Birch ist eine grosse, weitreichende und langfristige Angelegenheit, die nicht nur Düdingen, sondern auch die Region nachhaltig prägen wird», betont sie.

Abwanderung verhindern

Die Zone hat eine Gesamtkapazität für über 2000 Arbeitsplätze. «Es ist wichtig, dass hier viele Arbeitsplätze geschaffen werden, die dem ganzen Bezirk zugutekommen. Sie tragen vor allem dazu bei, dass auch die Randgebiete des Kantons bevölkert bleiben», so Hodel. Die Abwanderung soll verhindert und die dezentrale Besiedelung der Region erhalten bleiben.

Deshalb sei es mindestens so wichtig, dass die Firmen, die sich im Birch ansiedeln, auch wirklich bleiben und somit solide Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Birch soll nämlich nicht nur einer, sondern verschiedene Wirtschaftszweige entstehen. «Das Risiko wäre viel zu gross, wenn sich nur eine Firma hier ansiedeln würde», so Gemeindeingenieur Jean-Frédéric Python.

Keine Einkaufszentren

An einem strategischen Punkt von kantonaler Bedeutung wie der Arbeitszone Birch sind Unternehmen mit wenig Arbeitsplätzen nicht erwünscht. «An Einkaufszentren oder Speditionsfirmen hätten wir das Land schon gestern oder vorgestern verkaufen können», erzählt Python. Die Gemeinde erhalte regelmässig solche Anfragen. Doch Unternehmen dieser Art sind in der Arbeitszone Birch schon von den Richtplan-Regelungen her nicht gestattet. Auch die Bedingungen der NRP-Gelder (Neue Regionalpolitik), von denen Birch profitieren kann, würden sie nicht erfüllen. Um eine «Perle» wie beispielsweise Nespresso an Land ziehen zu können, ist die Gemeinde Düdingen mit der kantonalen Wirtschaftsförderung in engem Kontakt. «Diese kann mit ihrem grossen und weit gespannten Beziehungsnetz die gewünschten Firmen aquirieren», sagt die Gemeindepräsidentin. Der Gemeinderat sei sich jedoch bewusst, dass man in dieser Angelegenheit Geduld aufbringen müsse. Die nötige Voraussetzung – das Land – sei vorhanden.

«Umfahrung unabdingbar»

Dank der Erschliessung mit Kosten von 6,8 Millionen Franken kann die Gemeinde die Firmen nach jahrelanger Vorarbeit (siehe Text unten) nun konkret ansprechen. Ende 2010 werden die ersten Parzellen zur Verfügung stehen. An einen Baubeginn sei frühestens 2012 zu denken.

«Für den Endaufbau dieses Gebietes ist es unabdingbar, dass auch die Umfahrungsstrasse gebaut wird», erklärt Hildegard Hodel. Diese würde in der Arbeitszone 9000 Bewegungen pro Tag erlauben. Ohne Umfahrungsstrasse wären es maximal 2500.

Auch eine Langsamverkehrsachse sowie die Strassengestaltung in Form von einer Baumallee und Grünstreifen sind in der Arbeitszone Birch vorgesehen. «Die Zone soll eine sehr positive Ausstrahlung bekommen», betont Jean-Frédéric Python.

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