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3,5 Millionen für neue Automaten

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3,5 Millionen für neue Automaten

Freiburgische Verkehrsbetriebe ermöglichen den Kauf eines Billetts für das ganze Netz

Ab dem 1. Dezember stehen in der Stadt Freiburg und Agglomeration 143 neue Billettautomaten der Freiburgischen Verkehrsbetriebe. Zu Beginn des nächsten Jahres werden 125 Regionalbusse mit neuen Automaten ausgerüstet und Mitte 2004 die Bahnhöfe.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Mit der Einführung der neuen Billettautomaten bieten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF dem Kunden die Möglichkeit, ein Billett für das ganze Netz zu lösen, egal, ob vom Stadtbus auf den Regionalbus oder vom Funiculaire auf den Zug gewechselt wird. Die Automaten berechnen automatisch die entsprechenden Preise und berücksichtigen dabei zum Beispiel, dass das Halbtax-Abo auf den Strecken der Regionalbusse, nicht aber auf dem städtischen Netz gültig ist. Die Investition beläuft sich auf 3,5 Millionen Franken.

Bald Halbtax-Tarife
auf dem Stadtnetz?

Gemäss dem Direktor der TPF, Claude Barraz, hat der Kanton seit der Gründung der TPF im Jahr 2000 eine entsprechende Harmonisierung der Tarife einmal abgelehnt und ein zweites Mal noch nicht beurteilt. Die Cutaf, der Verkehrsverbund der Agglomeration Freiburg, wird laut Barraz eventuell die Gültigkeit der Halbtaxabos auf dem städtischen Netz ab dem Jahr 2005 in Betracht ziehen.

Chauffeure nicht mehr Verkäufer

Mit der Neueinführung soll das Automatenkonzept auf dem Netz der TPF vereinheitlicht werden. Ob es sich um stationäre Automaten an den Bus- und Zughaltestellen und beim Funiculaire oder um mobile Automaten in den Bussen handelt: Die Funktionen und Handhabungen sind dieselben.

Weiter kann der Fahrgast an den neuen Automaten sein Ticket auch mit modernen Zahlungsmitteln – der neuen Wertkarte TPF-Card oder den Cash-Karten – beziehen. Die TPF- Cards können ausser an den herkömmlichen Verkaufsstellen ebenfalls an 30 Automaten in der Stadt oder später in den 125 mit Automaten ausgestatteten Bussen bezogen werden. Mit dem bargeldlosen Bezahlen werden auch die Busfahrer kein Geld mehr bei sich führen. «In der Vergangenheit waren Chauffeure deswegen Aggressionen ausgesetzt», sagte Barraz. Nicht mehr existieren werden die Mehrfahrtenkarten, dafür bieten die TPF auf dem städtischen Netz eine Ein- oder Dreitageskarte an.

Drei Sprachen zur Auswahl

Die T-Zonen, welche in der Stadt Freiburg den Tarif für die Kurz- oder Langstrecke bestimmt haben, werden ab Montag nicht mehr berücksichtigt. Neu gilt ein Parcours von vier und mehr Stationen im städtischen Netz als Langstrecke. Die Fahrpreise bleiben gemäss Barraz trotz den Investitionen unverändert.

Die Automaten, die pro Stück weniger als 10 000 Franken gekostet haben, verfügen über ein Dialogfenster. Es stehen drei Sprachen – Deutsch, Französisch und Englisch – zur Auswahl. Die Stromversorgung der Automaten geschieht über Elektrizität oder mit Solarzellen. Bei Letzteren ist die Beleuchtung der Fahrpläne nicht gewährleistet.
Hilfe bei der
Einführung

Um den Kunden eine möglichst reibungslose Einführung der neuen Automaten zu bieten, wurden die Mitarbeiter der TPF sowie die Fahrausweiskontrolleure geschult. Ebenfalls stehen am Montag ab 7.00 Uhr morgens 60 Studenten an den meistbenutzten Automaten in der Stadt Freiburg und Informationsbroschüren werden an die Fahrgäste verteilt. Die Nummer 0800 800 855 gibt zusätzlich bei Fragen Auskunft (innerhalb der Netzgruppe 026 gratis). jlb

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