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Adrian Baechlers zermürbende Kicks

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Adrian Baechlers zermürbende Kicks

Thaiboxen – Der Düdinger gewinnt in Jesolo

Ferienstimmung und ein internationales Thaibox-Turnier kürzlich im italienischen Strandort Jesolo. 2500 Zuschauer, darunter viele Feriengäste. Im Zentrum stand der Düdinger Adrian Baechler (28). Er gewann trotz ungünstigen Vorzeichen.

Geschätzte 2500 Schaulustige und Sportbegeisterte vermochte der unter freiem Himmel aufgestellte Ring auf der «Piazza Aurora» im Touristenmekka Jesolo anzulocken. Sieger Adrian Baechler avancierte zum Turnierliebling.

Die Vorzeichen für den Final standen für den Sensler schlecht. Sein Gegner, der in Jesolo lebende Bosnier Kalezic, gewann den Halbfinal innert Sekunden, während Baechler nach zwei vollen Kämpfen in diesem Turnier seine Kräfte neu mobilisieren musste. Kalezic ist für Baechler kein Unbekannter, denn der Düdinger hatte den Bosnier im Vorjahr schon mit K.o. bezwungen. Kalezic galt für diesen Final aber als Favorit.

In der ersten Runde passierte wenig. Nach dem Gong zur zweiten Runde war der Bosnier dann im Vorwärtsgang, und er konnte die Runde mit leichten Vorteilen für sich entscheiden. In Runde drei gelang es Baechler, seinen Fäusten jeweils noch Nachdruck mit harten Kicks zur Deckung und zum Körper zu verleihen. Kalezic ging langsam, aber sicher die Luft aus und dieser war sichtlich erleichtert, als endlich der Schlussgong erklang. Nicht nur Baechlers Betreuer Pranovi, sondern auch ein grosser Teil der Zuschauer machten lange Gesichter, als von einer Zusatzrunde zur Entscheidung des Kampfes die Rede war. In der vierten und somit insgesamt zehnten Runde des Turniers für den Freiburger liess er keine Zweifel mehr darüber offen, wer der Chef im Ring war: Baechler brachte seine Fäuste und die zermürbenden Kicks immer wieder durch. Dem Sieg stand nichts mehr im Wege.
«Ich freue mich riesig über diesen Sieg. Es ist ein wunderbares Gefühl und eine Bestätigung für mich. Allerdings bin ich mir bewusst, dass für solchen Erfolg immer viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Nebst dem Training und einer optimalen Vorbereitung bin ich auf die Unterstützung und Hilfe von etlichen Leuten angewiesen», sagt Adrian Baechler.

K1 wie Andy Hug

Im Halbfinal stand Schweizer Meister Adrian Baechler gegen einen Kämpfer im Ring, der im Viertelfinal den Gegner schon in der ersten Runde durch einen Tiefschlag zur Aufgabe zwang. Baechler gelang es nach zwei ausgeglichenen Runden einen Rundkick und eine sofort nachgezogene rechte Gerade zum Kopf durchzubringen. Der Einzug in den Final stand fest.

Das Turnier wurde nach den Regeln des so genannten K1 ausgetragen, der japanischen Form des Thaiboxens, der Disziplin des im August 2000 verstorbenen Weltmeisters Andy Hug. Das K1-Regelwerk unterscheidet sich nur unwesentlich vom traditionellen Thaiboxen: Kick-, Knie- und Boxtechniken sind identisch; einzig Haltetechniken sowie Umklammerungen sind auf maximal drei Sekunden limitiert.
Im Vorfeld dieses Turniers war Baechler nicht zuversichtlich. Einerseits musste er für die 77-kg-Gewichtsklasse sein Gewicht von 82 kg herabhungern. Ausserdem war er in seinem Training eingeschränkt durch alte Verletzungen, die wieder aufflackerten: Knochenhautentzündungen an den Schienbeinen sowie ein Riss in der Zehenkapsel: «Mir war bewusst, dass die Blessuren bis zum Kampf nicht mehr ausheilen können. Ich musste also auch mental stark sein und mich mehr denn je auf meine Fäuste verlassen können», meint Baechler. Eing./FN

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