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Alberto Contador kam, sah und siegte

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Die Hoffnungen Riccos auf ein Wunder und die Tilgung der vier Sekunden, die den Italiener von der Maglia rosa trennten, erwiesen sich als vergeblich. Alleine schon die ersten 3 km legte Contador 17 Sekunden schneller als der Italiener zurück. Danach war alles klar. Lediglich Marzio Bruseghin lief Gefahr, seinen 3. Schluss-rang an Franco Pellizotti zu verlieren. Bruseghin rettete seinen Podestplatz um zwei Sekunden. Auch wenn Contador auf der flachen Strecke nur Elfter wurde, wird er in Peking einer der grössten Gegner von Fabian Cancellara sein.

Wechselnde Windverhältnisse

Die früher gestarteten Fahrer fanden bessere Windverhältnisse vor. So kam es zum unerwarteten Sieg von Marco Pinotti, dem Gesamtdritten der Tour de Romandie. Der Italiener gewann mit sieben Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Tony Martin (De).

Die Tifosi haben Alberto Contador grosse Sympathie entgegengebracht, und der Spanier hat sich in Italien wohlgefühlt. Aber mit seiner defensiven Fahrweise ist der Spanier kein spektakulärer Gesamtsieger dieser Rundfahrt. Seit Paolo Savoldelli 2002 ist er der erste Gesamtsieger, der keine einzige Etappe zu gewinnen vermochte. Aber er beendete eine Phase der italienischen Gesamtersten, die seit 1996 (Pawel Tonkow) andauerte.

In einer gewissen Weise war Contadors Beschränkung auf das Nötigste aber angebracht. Wie seine Teamkollegen war der Madrilene kurzfristig für diesen Giro d’Italia aufgeboten worden. Das Etappenrennen fiel in eine Zeit, in der der Spanier an einer Pollen-Allergie leidet. In der 2. Etappe wurde der Gewinner der letztjährigen Tour de France in einen Sturz verwickelt. Und nach dem Zeitfahren von Urbino musste Contador in aller Eile einen Zahnarzt aufsuchen.

Riccardo Ricco im Zeitfahren zu schwach

Der zweitplatzierte Riccardo Ricco beklagte die sturzbedingte Aufgabe von Leonardo Piepoli, seines stärksten Helfers. Doch der Gesamtzweite kommt nicht um die Einsicht herum, dass er in den Zeitfahren noch immer zu grosse Schwächen aufweist. Der Vorjahressieger Danilo Di Luca erreichte nicht mehr die Form der letzten Saison. Der «Killer» richtete sich mit seiner langen Vorausfahrt am Freitag selbst. Di Luca büsste am Samstag für diesen Effort und verlor seine Position auf dem Podium. Der dritte Platz auf dem Podest gebührte Marzio Bruseghin, der sich im Alter von 34 Jahren in der Sportgruppe Lampre als valabler Ersatz für Damiano Cunego erwies, der auf die Giro-Teilnahme verzichtet hatte.

Enttäuschende Bergetappe am Samstag

Die letzte Bergetappe am Samstag war enttäuschend verlaufen. Nach den Anstrengungen des Vortages im Regen hatte die Zeit nicht mehr gereicht, um neue Kräfte zu tanken. So geschah am Gavia-Pass überhaupt nichts, und am Mortirolo zu wenig, um Contador in Bedrängnis zu bringen.

Mit einer Solofahrt über die letzten 30 km kam Emanuele Sella zu seinem dritten Etappenerfolg. Der Kletterkönig hatte sich schon auf Alpe Pampeago und auf dem Fedaia-Pass als Solosieger feiern lassen können. Si

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