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Alle Jägervereine im Kantonalverband

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Alle Jägervereine im Kantonalverband

Jagdschutzverein Hubertus Sense stellt ein Beitrittsgesuch

Der Jagdschutzverein Hubertus Sense will dem kantonalen Jagdverband beitreten. Die Delegiertenversammlung des Verbandes wird am 12. März über das Gesuch entscheiden.

Von ANTON JUNGO

Ohne Gegenstimme haben die Mitglieder des Jagdschutzvereins Hubertus Sense am Freitag in Wünnewil beschlossen, dem kantonalen Jagdverband beizutreten. Wie Marcel Bächler, der den Verein bis vor einem Jahr präsidiert hatte, erklärte, hätte er diese Angelegenheit noch gerne während seiner Amtszeit über die Bühne gebracht. Schon an der letztjährigen Generalversammlung hatte eine Arbeitsgruppe unter seinem Präsidium darüber orientiert, dass sie Vor- und Nachteile eines Beitritts prüfe.

Stärkung der Jägerschaft

Die Arbeitsgruppe war nun zur Überzeugung gekommen, dass die Vorteile eindeutig überwiegen. Durch einen Beitritt verspricht sich Hubertus Sense vor allem eine Stärkung der Deutschfreiburger Jägerschaft innerhalb des Verbandes. Er erhofft sich auch einen erleichterten Zugang zu Informationen und ist überzeugt, dass die Glaubwürdigkeit der Jägerschaft durch einen geschlossenen Auftritt gestärkt wird.

Wie Marcel Bächler betonte, sollte die Sprachenfrage kein unüberbrückbares Problem sein. Hubertus Sense kann auch an seiner bisherigen Jagdethik festhalten. Er wird weiterhin als selbstständiger Verein auftreten.

Freude über den Entscheid

Es ist nicht das erste Mal, dass die Sensler Jäger über einen Beitritt zum Jagdverband diskutieren. Ende der Achtzigerjahre hatten diese Diskussionen zu einer Spaltung der Sensler Jägerschaft und 1988 zur Gründung des «Oberländer Jagdvereins Diana Sense» geführt. Dieser war damals Mitglied des kantonalen Jagdverbandes geworden. Wenn die Delegiertenversammlung nichts anderes beschliesst, erhält der Verband am 12. März einen Zuwachs von weiteren gut 130 Mitgliedern aus Deutschfreiburg. Den Jägern wird der Beitritt insofern «versüsst», als der Verein im ersten Jahr die Mehrkosten für die Mitgliedschaft im Verband übernimmt.

«Wir brauchen die Einheit der Jägerschaft», freute sich Eric Gobet aus Bulle, Präsident des Kantonalverbandes, und zeigte sich glücklich über den Entscheid von Hubertus Sense. Der amtierende Präsident, Peter Schaller aus Flamatt, wird automatisch Mitglied des Kantonalvorstandes. Wildhüter Elmar Bürgy schloss sich namens des Amtes für Wald, Wild und Fischerei den Gratulationen zu diesem «historischen Schritt» an und ist überzeugt, dass die Jägerschaft damit mehr Gewicht erhält. Das Amt seinerseits hatte «sanften Druck» ausgeübt, weil es sich schon längst einen einzigen Ansprechpartner in Fragen der Jagd wünschte.

Peter Schaller konnte auf ein erfolgreiches erstes Präsidialjahr zurückblicken. Er wies darauf hin, dass mit 1218 Abschüssen beim Reh und 345 bei der Gämse die gesetzten Jagdziele auf kantonaler Ebene erreicht werden konnten. Von den 15 zum Abschuss freigegebenen Hirsche kamen acht zur Strecke. Noch nicht im Griff hätten die Freiburger Jäger die Jagd auf das Schwarzwild (die Wildschweine).

Gute Zusammenarbeit

Der Präsident hofft, dass sich der Rehbestand im Gebirge wieder erholen wird; vor allem auch, damit der Druck auf das Rehwild im Flachland abnimmt. Mit rund 1000 aufgeführten Fellen war auch der Pelzfellmarkt in St. Antoni ein Erfolg. Lobende Worte fand der Präsident für die positive Zusammenarbeit mit den Behörden.

Hans Julmy, Verantwortlicher der Gruppe Rote Fährte, gab in seinem Bericht bekannt, dass im vergangenen Jahr 41 Aufgebote ergangen sind. Die Suche nach verletzten Tieren (Rehe, Gämsen und Wildschweine) dauerten zwischen einer halben und 16 Stunden. Die Gespanne schritten dabei rund 600 km ab.

Acht Neumitglieder

Mit Applaus wurden acht neue Jäger im Verein willkommen geheissen. Philippe Volery, demissionierender Verantwortlicher für die Jäger-Ausbildung, zeigte sich erfreut darüber, dass sich vermehrt wieder jüngere Leute an einer Ausbildung interessiert zeigen.

Wildhüter Elmar Bürgy informierte kurz über die Gämsblindheit, die im September in der Gegend des Roten Kastens festgestellt worden war. Bis jetzt wurden drei abgestürzte Tiere registriert. Wichtig sei jetzt vor allem, dass die Tiere so wenig wie möglich gestört werden. Im nächsten Sommer sollen vor dem Alpauftrieb die Schafe kontrolliert werden.

Vizeoberamtmann Erwin Sauterel überbrachte die Grüsse des Oberamtes. Er wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 348 Jagdpatente ausgegeben wurden. Daniel Brunner, Ammann des Tagungsortes, berichtete den Jägern von seinen Beobachtungen der Wildschweinjagd an seinem Ferienort in den Cevennen.

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