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Als Favorit ins Hallenstadion

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Eishockey – Gottéron heute zu Gast bei den ZSC Lions

Autor: Von FRANK STETTLER

Verkehrte Welt in der National League: Der «Underdog» Gottéron setzt seinen Siegeszug unvermindert fort, während die ZSC Lions – welche vor der Saison mit dem ganz dicken Portemonnaie auf Einkaufstour gingen (Gardner, Monnet) – wie im Vorjahr am Tabellenende umherkrebsen. Nach vier Niederlagen in Serie konnte ZSC-Trainer Kreis am Wochenende dank dem Derby-Sieg bei den Kloten Flyers seinen Kopf vorerst noch aus der Schlinge ziehen. Allerdings: Das Punktekonto sagt vieles, aber lange nicht alles aus. Die Lions verloren ihre Spiele in den meisten Fällen nur mit einem oder zwei Toren Differenz – ein weiteres Zeichen, wie eng alles in der Liga beisammen ist. Zudem hatte der «Zett» bisher nur vier Heimspiele. Und heute präsentieren die Zürcher mit dem Slowaken Peter Sejna einen neuen Stürmer, der zuletzt in der AHL spielte.

«Stimmungskanone» Caron

Trotzdem, wer 13 Zähler mehr als sein Gegner auf dem Konto und einen Lauf hat, der ist der Favorit. Oder, Serge Pelletier: «Ob Favorit oder nicht, wir müssen heute einen grossen Match abliefern, wollen wir in Zürich punkten. Die Spiele in der Liga sind fast alle hart umkämpft. Es ist deshalb schwierig, Prognosen zu stellen.» Der Trainer geht davon aus, dass der Sieg in Kloten den Lions neuen Aufschwung verliehen hat. «Ich würde den ZSC noch nicht abschreiben. Die Saison ist noch lange. Es ist wie in der Politik. Abgerechnet wird erst, wenn alle Stimmen ausgezählt sind», spielt Pelletier auf den vergangenen Wahlsonntag an. «Mit Monnet, Gardner, Wichser und Co. hat unser heutiger Gegner grosses offensives Potenzial», erklärt er weiter, auch wenn die Lions mit 33 Toren in zwölf Spielen bisher eher geschnurrt denn gefaucht haben. «Und sie haben ein gefährliches Powerplay. Es gilt dumme Strafen zu vermeiden.» Das erste Aufeinandertreffen entschied Gottéron übrigens mit 3:0 für sich.Im Gegensatz zum ZSC könnte die Stimmung bei Gottéron nicht besser sein. Allen voran Goalie Sébastien Caron hatte im gestrigen Training seinen Spass – vielleicht ist dies ja sein Erfolgsgeheimnis. Als er von der Ersatzbank aus eine Übung beobachtete, hagelte es nur so fiese Sprüche für seine Kollegen, bis er schliesslich in einen veritablen Lachanfall verfiel . . . «Alles läuft bestens», freut sich Pelletier. «Die Spieler kommen mit einem Lachen in die Eishalle. Die Ambiance ist wirklich top.» Mit einem Grinsen im Gesicht verliess auch Shawn Heins das St. Leonhard. Er hatte von einem kleinen Fan einen riesigen Kuchen mit der Aufschrift «Merci Shawn Heins» geschenkt bekommen – und dabei hatte er gestern nicht einmal Geburtstag. Ja wenns läuft, dann läufts eben . . .Gottéron muss auch heute ohne die verletzten Vauclair, Ngoy und S. Abplanalp auskommen. Marquis ist nach seiner Erkrankung wieder fit.Spielbeginn in Zürich: heute Dienstag um 19.45 Uhr (Hallenstadion).

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