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Als Kollektiv gegen Oltens starke Einzelkönner

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Lange hatte Unihockey Freiburg nicht Zeit, seinen 1.-Liga-Titel zu feiern. Nach dem knappen Erfolg im entscheidenden Playoff-Finalspiel vom vergangenen Sonntag gegen Luzern beginnt bereits heute die Auf-/Abstiegsserie gegen Olten Zofingen, den Letztplatzierten der Nationalliga B. Wie hoch schätzt Freiburgs Trainer Richard Kaeser die Chancen ein, dass sein Team die Best-of-5-Serie gewinnt und so den lange angestrebten Aufstieg in die NLB schafft? «Ich kann und will keine Prozentzahl nennen. Aber was ich nach meinen Analysen dieser Woche sicher sagen kann: Wir haben unsere Chancen.»

Basel als Vorbild

Mut darf Freiburg unter anderem aus einem Blick in die Vergangenheit schöpfen: Letzte Saison verlor das Kaeser-Team den 1.-Liga-Final gegen Basel denkbar knapp in der Verlängerung des entscheidenden Spiels, war mit dem Gegner also absolut auf Augenhöhe. Danach setzte sich Basel in den Auf-/Abstiegsplayoffs gegen Zürisee problemlos mit 3:0 durch. Und: Mit mehrheitlich demselben Team belegte Basel in dieser Saison in der NLB auf Anhieb den dritten Rang und scheiterte im Playoff-Halbfinal nur ganz knapp an Thurgau. «Ja, wir haben natürlich mitverfolgt, wie sich Basel schlägt. Und das gibt uns definitiv zusätzliches Selbstvertrauen», sagt Kaeser. Ein 3:0-Sieg des 1.-Liga-Teams in den Auf-/Abstiegsplayoffs sei jedoch die Ausnahme. «Insgesamt darf man nicht vergessen, dass in der NLB ein höherer Rhythmus an den Tag gelegt wird.» Auch wenn Olten Letzter in der Tabelle geworden sei, seien sie sich diesen Rhythmus gewöhnt. «Es ist deshalb schwierig einzuschätzen, wie gross der Unterschied zwischen einem NLB-Schwanzteam und einem 1.-Liga-Spitzenteam ist. Am Samstagabend werden wir mehr wissen.»

Individuelle Klasse bei Olten

Klar ist: Olten Zofingen war in der aktuellen Saison mit Abstand das schwächste Team der Liga. In 22 Spielen holte Freiburgs Gegner bloss zwölf Punkte, halb so viele wie der Tabellenvorletzte Schüpbach. In den Playouts bewies Olten allerdings Kampfgeist und verlor die Serie gegen Davos-Klosters bloss knapp mit 2:3. Kaeser hat die Oltener diese Woche analysiert; unter anderem mithilfe von Basel. Zu den Nordwestschweizern pflegt Kaeser seit dem letztjährigen Playoff-Final freundschaftliche Beziehungen. So hat Basel den Freiburgen unter anderem Videomaterial zur Verfügung gestellt. Was sind Kaesers Erkenntnisse? «Olten hat einiges an individueller Stärke zu bieten. Die Mannschaft hat mehrere Spieler von internationalem Format, die auch einmal ein Spiel alleine entscheiden können.» Etwa die Brüder Dominic und Manuel Mucha, die beide schon mit Deutschland an Weltmeisterschaften spielten und in dieser Saison zusammen 82 Skorerpunkte sammelten. Oder aber Roman Pass, «ein alter Verteidiger-Fuchs, den jeder lieber im eigenen Team hat als im gegnerischen», wie Kaeser sagt. «Und dann kommt auch noch ein Samuel Schneiter dazu, der viele Jahre mit Köniz in der NLA spielte.»

Freiburg will diesen Einzelkönnern sein starkes Kollektiv entgegensetzen. «Der Schwachpunkt von Olten ist sicherlich das schmale Kader. Dort sehe ich am meisten Angriffsfläche.» Die Devise von Kaeser lautet deshalb einmal mehr, mit drei Linien Tempo zu machen und den Gegner so früher oder später zu zermürben. Er wird dafür voraussichtlich auf sein gesamtes Kader zurückgreifen können.

Heute, wenn die Serie in der Heilig-Kreuz-Halle beginnt, wird auch das Publikum Unihockey Freiburg nach vorne peitschen: Die Euphorie ist gross, es sind wieder über 500 Zuschauer zu erwarten. Alle würden nur zu gerne in den nächsten Wochen den Aufstieg feiern. Da stellt sich einzig noch die Frage: Sind Club und Mannschaft überhaupt bereit für die NLB? «Definitiv!», sagt Richard Kaeser ohne zu zögern. «Das Team ist in den letzten Jahren gereift. Und das Umfeld hat sich dank einer Vorwärtsstrategie ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt.»

Spielplan

Freiburg geniesst den Heimvorteil

Auf-/Abstiegsplayoff 1.-Liga/NLB. Unihockey Freiburg – Olten Zofingen (Serie best of 5): Spiel 1: Freiburg – Olten heute 17 Uhr (Heilig-Kreuz-Halle). Spiel 2: Olten – Freiburg Freitag, 31. März, 20 Uhr. Spiel 3: Freiburg – Olten Sonntag, 2. April, 17 Uhr (Heilig-Kreuz-Halle). Spiel 4 (eventuell): Olten – Freiburg Freitag, 7. April, 20 Uhr. Spiel 5 (eventuell): Freiburg – Olten Sa. 15. April, 17 Uhr (Heilig-Kreuz-Halle).

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