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Am Ende blieb ein gerechtes Remis

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Die letzten Resultate der beiden Kontrahenten liessen doch den Schluss zu, dass es in Murten zu einem hochstehenden und spannenden Spiel kommen werde. Während sich die Sensler mit zwei Siegen endgültig vom Tabellenende verabschiedet haben, trumpften die Einheimischen vor allem mit dem überlegenen Einzug in den Freiburger Cupfinal auf. Um es gleich vorwegzunehmen: Zum hochstehenden Spiel ist es nicht gekommen, dazu hat beidseits doch noch einiges gefehlt. Hingegen blieb wenigstens die Spannung bis zum Schluss bestehen. Ein unnötiges Handspiel im Strafraum brachte den Senslern ganz am Schluss doch noch den verdienten Ausgleich. Mit dem Toreschiessen aus dem Spiel heraus tat man sich sowohl hüben wie drüben sehr schwer. Allerdings muss gesagt werden, dass die beiden Torhüter mit einigen ausgezeichneten Paraden einen wesentlichen Anteil an der dürftigen Torausbeute hatten.

Murten zunächst besser

In der ersten Halbzeit waren die Einheimischen mehrheitlich die spielbestimmende Mannschaft und kamen daher zu einigen guten Möglichkeiten. Vorerst bewahrte aber Torhüter Gael Aebischer seine Leute vor einem frühen Rückstand. Nach zwanzig Minuten wurde die Führung der Seelän-der dann doch Tatsache. Ausgangspunkt dazu war ein stehender Ball von der Platzmitte aus, der nur ungenügend abgewehrt wurde. Gegen den platzierten Weitschuss von Andrea Cartoni hatte dann Torhüter Aebischer keine Abwehrchance mehr.

Der FC Überstorf versuchte wohl zu reagieren, die schmächtigen Stürmer der Sensler hatten aber gegen die kompromisslos einsteigenden Verteidiger Patric Roulin und Florian Ballaman einen schweren Stand. Auch die Kreise von Goalgetter Kevin Portmann wurden durch Sonderbewachungen eingeengt. Und trotzdem hatte Marc Riedo nach einer guten halben Stunde und Samuel Schumacher kurz vor Halbzeit den Ausgleich auf dem Fuss. Bosson seinerseits versuchte, noch mit der Brechstange zu einem Strafstoss zu kommen, womit allerdings Schiedsrichter Miguel Seoane nicht einverstanden war.

Dominierende Sensler

Die zweite Halbzeit begann gleich mit zwei guten Möglichkeiten der Einheimischen: Vorerst vergab Dardan Mehemeti eine ausgezeichnete Möglichkeit, und ein Schlenzer des eingewechselten Senol Sulkoski ging knapp am weiteren Pfosten vorbei. Damit sind die Chancen der Seeländer bereits aufgezählt. Die Sensler übernahmen nun mehrheitlich das Spielgeschehen und kamen ihrerseits zu einigen vielversprechenden Ausgleichschancen. Diese entstanden meist aus Kombinationen der Überstorfer, welche über mehrere Stationen geführt wurden. In den Schlussminuten fiel dann doch noch der insgesamt verdiente Ausgleich. Nach einem offensichtlichen Handspiel verwertete Kevin Portmann den Strafstoss in gewohnt sicherer Manier. Herausgespielte Torchancen blieben aber weiterhin Mangelware. So musste Murtens Torhüter Nicolas Horovitz sein ganzes Können nur noch einmal aufbieten, um einen Freistoss des Murtners Bosson um den Pfosten zu drehen.

 

Telegramm

Murten – Überstorf 1:1 (1:0)

Prehl; 135 Zuschauer; SR Miguel Seoane.Tore:19. Cartoni 1:0, 89. Kevin Portmann 1:1 (Handspenalty).

FC Murten:Horvitz; Schällibaum; Ballaman, Roulin, Kastevic, Efe (73. De Almeida); Raemy (46. Sulkoski), Mahmeti, Marolho; Cartoni, Mankaka (56. Güdel).

FC Überstorf:Aebischer; Von Niederhäusern, A. Portmann, Zbinden, Hagi; Jungo, Spicher, Schumacher (58. Küpfer), M. Riedo (64. Waeber); K. Portmann, Bosson (80. A. Riedo).

Bemerkung:Überstorf-Trainer Stefan Brülhart muss seinen Posten wegen heftigen Protesten verlassen.

 

Reaktionen: «Vom Cup-Final sprechen wir noch nicht»

F ür Murten-Trainer Gilbert Mollard war das Unentschieden ein gerechtes Resultat: «Wir haben in der zweiten Halbzeit nachgelassen, daher geht das Unentschieden in Ordnung. Vom Freiburger Cupfinal sprechen wir noch nicht, der wird so oder so zum diesjährigen Höhepunkt für den FC Murten. Vorerst wollen wir in den sechs noch verbleibenden Spielen eine gute Figur machen, erst dann konzentrieren wir uns auf den Final.»

Sein Gegenüber Stefan Brülhart war mit der Punkteteilung ebenfalls einverstanden. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Unentschieden, zumal ich heute einige Stammspieler durch Junioren ersetzen musste. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt und unsere wenigen Chancen zu wenig konsequent ausgenützt.» or

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