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An welchem Stern orientieren wir uns?

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In den Tagen um das Dreikönigsfest sind in vielen Pfarreien Kinder und Jugendliche als Sternsänger und -Sängerinnen unterwegs. Der Brauch des Sternsingens ist vom Besuch der Sterndeuter aus dem Osten beim Jesuskind in Bethlehem inspiriert. Er ist vor allem in den deutschsprachigen Ländern weit verbreitet und gehört zum immateriellen Kulturerbe der Unesco.

Wer nun die Geschichte der Sterndeuter beim Evangelisten Matthäus aufmerksam liest, wird ein paar interessante Entdeckungen machen. So steht nichts geschrieben von Königen, die genau zu dritt aus allen damals bekannten Kontinenten der Welt zusammenkamen, um den «neugeborenen König der Juden» zu finden. Auch die Namen Kaspar, Melchior und Balthasar finden sich nicht in der Erzählung des Matthäus. Dafür ist der Stern omnipräsent. Und die Sternsänger und Sängerinnen haben immer Weihrauch dabei, eines der drei Geschenke für das Kind in Bethlehem. Es sind die vielen Jahrhunderte, die aus den Besuchern das gemacht haben, was man heute kennt: die Heiligen Drei Könige.

«Wir haben seinen Stern aufgehen sehen», berichteten die Sterndeuter von ihrer Suche nach dem König der Juden dem zugleich verdutzten und verängstigten König Herodes in Jerusalem. Der zitterte ob dieser Botschaft um seine Macht als Herrscher. Könige haben sich in der Antike mit Sternen dargestellt, auch Herodes. Der Stern steht für den König, der Sicherheit garantiert, Orientierung verspricht und Halt gibt – wie der Polarstern den Seeleuten. Wer sich an diesen Stern hält, wird nicht vom Weg abkommen. Der Stern zeigt zuverlässig das Ziel an und führt nicht in die Irre.Das wussten die Weisen aus dem Osten, das wissen die Sternsänger heute.

Bei ihrem Besuch bringen sie die frohe Botschaft von Weihnachten: Gott ist mit uns. Sie segnen die Wohnungen und ihre Bewohner und Bewohnerinnen. Gleichzeitig werden sie zum Segen für Gleichaltrige im globalen Süden, für die sie sammeln. In diesem Jahr machen sie sich stark für das Recht auf Gesundheit für Kinder weltweit. Die Sternsänger und Sternsängerinnen tragen den Stern von Bethlehem voran. Sie folgen ihm wie die Weisen aus dem Morgenland und stellen damit unausgesprochen die Frage an uns: An welchem Stern orientieren wir uns?

zvg

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