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Anschluss Matran soll ausgebaut werden

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Der Staatsrat beantragt beim Grossen Rat einen Verpflichtungskredit von 6,7 Millionen Franken für den Staatsbeitrag an den Ausbau des Autobahnanschlusses Mat­ran. Das teilte die Kantonsregierung in der entsprechenden Botschaft mit.

Der Anschluss wurde 1971 in Betrieb genommen und seither bereits mehrere Male angepasst, um der Entwicklung des Verkehrsaufkommens und der nahen Einkaufszone Rechnung zu tragen. Heute hat der Anschluss gemäss dem Staatsrat zu den Hauptverkehrszeiten «seinen Sättigungspunkt erreicht». Mit der zunehmenden Siedlungsverdichtung der Agglomeration Freiburg werde sich die Situation weiter verschärfen. Um dem entgegenzuwirken, wolle das Bundesamt für Strassen den Anschluss ausbauen. Weil dieser aber mit dem Kantonsstrassennetz verbunden sei, sei der Staat Freiburg an diesem Projekt beteiligt, heisst es. Dasselbe gelte für die Gemeinde Matran – in Beziehung mit dem Gemeindestrassennetz und den städtebaulichen Anlagen des Autobahnanschlusses. Die Beteiligung der Gemeinde Matran soll sich auf 356 000 Franken belaufen. Das insgesamt 44 Millionen Franken teure Projekt füge sich zudem in das Regierungsprogramm für die laufende Legislaturperiode ein.

Mit dem Ausbau des Autobahnanschlusses soll erreicht werden, dass dieser den Verkehr bis zum Planungshorizont 2040 aufnehmen kann. Das Projekt sieht eine Verbreiterung der Strasse mit zusätzlichen Fahrspuren, Trottoirs, Veloanlagen und Bushaltebuchten vor. Hierfür soll die Brücke über die Autobahn durch ein breiteres Bauwerk ersetzt werden – eine Sprengwerkbrücke mit teilweise vor­fabrizierten Trägern. Weiter sollen die bestehenden Rampen angepasst und eine neue Einfahrtsrampe in Richtung Freiburg gebaut werden. Die Kreisel Le Bois und Le Pueblo werden in Knoten mit Lichtsignalanlage umgebaut, um den Verkehrsfluss zu den Stosszeiten besser regulieren zu können.

Die Knoten des Autobahnanschlusses werden ebenfalls mit Lichtsignalanlagen ausgestattet werden. Weiter sind eine lärmmindernde Deckschicht sowie die Einrichtung einer Strassenabwasserbehandlungs­anlage mit Rückhaltebecken vorgesehen.

jcg

Zeitplan

Einweihung frühestens im Jahr 2025 möglich

Der Bund wird das Projekt Ende Sommer 2018 öffentlich auflegen, nachdem der Grosse Rat und die Gemeinde Matran ihre Entscheide getroffen haben. Im besten Fall werden die Bauarbeiten laut dem Zeitplan des Bundes 2022 beginnen können. Sie werden nach heutigem Wissensstand drei Jahre dauern. Während den Bauarbeiten wird der Sektor für den Verkehr offen bleiben, mit Ausnahme von einigen Wochenenden. Um einen möglichst reibungslosen Ersatz der bestehenden Brücke zu ermöglichen, ist die Einrichtung einer provisorischen Brücke vorgesehen.

jcg

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