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Appell der Präsidentin gegen Doping

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Appell der Präsidentin gegen Doping

Freiburger Leichtathletik-Verband tagte in Bulle – Solange Berset besorgt

Drei Themen standen an der kantonalen Leichtathletik-Versammlung in Bulle im Mittelpunkt: das Doping, der Rückgang der Anzahl lizenzierter Athleten und die Förderung der Clubs mit Geld für die Trainingslager.

Von GUIDO BIELMANN

In ihrem Jahresrapport brachte Kantonalpräsidentin Solange Berset dasjenige Sportthema zur Sprache, welches die Sportwelt zurzeit wohl am meisten beschäftigt – das Doping: «Es beschäftigt uns alle, und leider ist keine Disziplin davon verschont. Meine Enttäuschung war sehr gross, als ich hörte, dass die Doppelweltmeisterin im Sprint gedopt war. Klar fragte man sich beim Rennen, wie dieser grosse Vorsprung zustande gekommen war, und Vermutungen hatte man auch. Das Ganze ist so schade, zumal ansonsten die ganze Weltmeisterschaft ein grosses Erlebnis war.» Solange Berset plädierte dafür, alle Rekorde zu annullieren und neu zu beginnen, mit rigorosen Kontrollen. «Ich rufe alle Trainer und Betreuer auf, die jungen Athleten auf dieses Problem zu sensibilisieren. Das Dopingproblem existiert schon an der Basis. Deshalb müssen wir alle aufdecken, die dopen.»

Nur zehn Prozent weniger Lizenzen

Im Vorjahr hatte der Schweizer Leichtathletik-Verband beschlossen, die Preise für die Lizenzen zu verteuern. Im Kantonalverband befürchtete man, einen drastischen Rückgang der Athletenzahlen mit Lizenz, nämlich um 20 bis 30 Prozent. Die Befürchtungen traten gemäss Solange Berset nicht ein. Es sind nur zehn Prozent. Hatte es im Vorjahr noch 329 lizenzierte Athleten im Kanton Freiburg, sind es nun 296: «Wir sind sehr froh darüber. Aber gesamtschweizerisch ist die Einbusse viel höher.»

Schweizer Verband ohne Visionen

Seit diesem Jahr unterstützt der Kantonalverband mit Geld die Clubs, welche ein Trainingslager durchführen. Je nach Situation bekommen die Clubs 25 bis 100 Franken. Neun Clubs hatten um die finanzielle Unterstützung angefragt: «Der Erfolg ist aussergewöhnlich gut. Wenn man hilft, sind die Clubs auch eher bereit, etwas zu organisieren. Und diese Trainingslager sind eine direkte Förderung des Sports», hielt Kantonalpräsidentin Berset fest.

Vergangenen Sommer wurden die regionalen Finals im Jugendsprint in den Städten, so auch in Freiburg, durchgeführt. Der Erfolg war durchschlagend und der Publikumsaufmarsch gross. Man hatte erreicht,
was der Leichtathletik immer mehr fehlt, das Publikum. Aber nun macht der Schweizer Verband zum Ärger von Kantonalpräsidentin Solange Berset einen Rückschritt und geht mit diesen Finals wieder in die Stadien, weg vom Publikum: «Es fehlt im Schweizer Verband eine Zukunftsvision, und das kompliziert unsere Arbeit sehr.» Die Kritik an den Schweizer Leichtathletik-Verband ist klar.
TK-Chef Hans Burri tritt zurück

Hans Burri (AC Murten) tritt aus beruflichen Gründen als technischer Chef aus dem Vorstand des Freiburger Leichtathletik-Verbandes zurück. Burri war 1997 dem Vorstand beigetreten.

«Als mich vor elf Jahren René Fürst in Murten auf der Strasse anfragte, ob ich am selben Aben zu einer Clubgründung kommen wolle, sagte ich ja. Es war der AC Murten. Ich liess mich begeistern. Mein erster Gedanke war sofort der jenige der Jugendförderung.» Hans Burri machte sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Jugendtrainer, insbesondere in den Wurfdisziplinen, in denen er früher selber nationales Format hatte.

Ein Nachfolger für Hans Burri konnte noch keiner gefunden werden. Kantonalpräsidentin Solange Berset wünscht sich einen Deutschfreiburger, weil diese zurzeit im Vorstand nicht vertreten sind. bi
Leichtathletik

Karine Joye (CARC Romont) übernimmt im Freiburger Leichtathletik-Verband die Charge «6-Kantone-Wettkampf», dies nachdem Frédéric Krauskopf nach einem Jahr zurückgetreten war und heuer schon durch Hans Burri vertreten wurde. Karine Joye hat schon das Lizenzwesen unter sich.

Sylvia Aeby (TSV Düdingen) ist als Kantonaltrainerin der Mittelstrecken zurückgetreten. Sie hält sich aber als Beraterin weiterhin zu Verfügung.

Erstmals Hallen-Meisterschaft: In der Halle des neuen Radsport-Zentrums von Aigle können auch die Leichtathleten trainieren. Nun werden am 31. Januar 2004 erstmals Freiburger Hallen-Meisterschaften durchgeführt.

Neu ein 5000-m-Frauenlauf in Murten: Jean-François Kolly, der Verantwortliche für den Freiburger Cup, konnte verkünden, dass nächstes Jahr im Volkslaufprogram m mit 33 Läufen zwei Neuigkeiten dabei sind, und zwar beide durch den AC Murten auf der Prehl-Sportanlage organisiert: ein 10 000-m-Lauf für Volksläufer und der erste Murtner Frauenlauf (5 km Bahn) am 31. Juli.

Kleiner Aufschwung im Mehrkampf: Der technische Chef Hans Burri freute sich darüber, dass im Mehrkampf dieses Jahr ein Aufschwung registriert wurde, nachdem im Vorjahr an den Freiburger Meisterschaften keine einzige Medaille mangels Teilnehmer vergeben worden waren. Es braucht jeweils drei pro Kategorie, um den Titel zu vergeben.

6-Kantone-Wettkampf mit hohem Stellenwert: TK-Chef Hans Burri hielt fest, dass der Westschweizer 6-Kantone-Wettkampf im Kanton Freiburg einen sehr grossen Stellenwert besitzt: «Die Frauen und Männer haben dieses Jahr überlegen gewonnen. Aber das ist kein Wunder, denn bei uns nehmen im Gegensatz zu den anderen Kantonen die besten Athleten teil. Als Coach hat man eine Riesenfreude, mit einem solchen Team antreten zu können.»

Die Freiburger Staffel-Meisterschaft wird im 2004 nicht im Freiburgischen, sondern in Nyon ausgetragen, und zwar zusammen mit den Kantonen Genf und Waadt.

Ausgaben für Trainings und Weiterbildung: Kassier Eric Descloux meldete, dass die Rechnung 2003 mit einem Gewinn von 500 Franken abschliesst. Dafür wird das Budget 2004 mit einem Defizit von 8000 Franken rechnen: Descloux: «Es geht um Investitionen für die Kantonal-Trainings in Aigle und die Weiterbildung. 8000 Franken sind nicht hoch, weil es weniger ist, als zehn Prozent des Vermögens des Verbandes.»

«Fribourg Ancienne» ist als Club vom Freiburger Leichtathletik-Verband ausgetreten. Dies weil der Stadtclub keine Leichtathleten mehr besitzt.

Aufruf des CAF-Präsidenten: Christian Farine, der Präsident des CA Freiburg, trat mit einem Appell vor die Versammlung: «Wir kennen die Probleme der Leichtathletik. Deshalb müssen wir neue Strukturen schaffen, um Veränderungen herbeizuführen. Es geht darum, dass wir in den fünfzig Kantonal-Clubs vergessen müssen, einzeln zu denken. Wir müssen zusammenarbeiten. Der CAF wird oft wegen seiner Strategie kritisiert. Aber wir geben den grossen wie den kleinen Athleten die Chance, zu trainieren. Der Appell ist lanciert, wir wollen viel mehr mit den anderen Clubs zusammenarbeiten.» bi
Leichtathletik

Antonin Hejda Ehrenmitglied

Wer kennt in der Schweizer Leichtathletik-Szene Antonin Hejda nic

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