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Ärgera bleibt zuhause ungeschlagen

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Die bemerkenswerte Ungeschlagenheit vor eigenem Anhang musste sich Ärgera im 21. und letzten Saisonspiel aber hart erkämpfen. Das Spiel begann mit einem wild entschlossenen St. Gallen. Das Heimteam wurde in der eigenen Hälfte stark unter Druck gesetzt, so dass ein guter Spielaufbau nicht möglich war. Der Gegner war in den Startminuten die spielbestimmende Mannschaft. Nur selten konnte Ärgera mit Kontern für Entlastung sorgen. In der achten Minute waren es denn auch die Gäste, die nach einem Gewühl vor dem Tor von Lauper nicht unverdient in Front gingen.

Starkes Schlussdrittel

Im zweiten Abschnitt fing sich Ärgera und erhöhte den Druck auf das gegnerische Tor. Der Spielaufbau in der eigenen Zone war nun gepflegter. Nach einigen guten Schüssen auf das Tor der Ostschweizerinnen bekamen die Senslerinnen wieder Vertrauen in das eigene Spiel. Doch wiederum war es der immer noch stark aufspielende Gegner, der auf 2:0 erhöhen konnte (26.). Nach einem Freistoss musste Lauper, die bis anhin Ärgera im Spiel gehalten hatte, hinter sich greifen. Doch gerade mal acht Sekunden später fiel bereits der Anschlusstreffer. Babst konnte nach einem schnell gespielten Freistoss ihren Schuss im Netz platzieren.

In der Folge erhielten Zuschauer und Spielerinnen einen Vorgeschmack auf die Playoffs. Die guten Schiedsrichter liessen viel laufen, Zweikämpfe und Emotionen erreichten deshalb Playoff-Niveau. Ärgera steigerte sich in dieser Atmosphäre und war im Schlussabschnitt in allen Bereichen aktiver und schneller als der Gegner. Das geforderte schnelle Kombinationsspiel wurde sehr gut umgesetzt. So hatten die Senslerinnen den Gegner sehr gut im Griff. Zehn Minuten vor Schluss traf Schürch zum verdienten Ausgleich für das Heimteam. Von diesem Zeitpunkt an war es für Waldkirch immer schwieriger, ihr anfangs druckvolles Spiel beizubehalten. Nun war es Ärgera, das den Druck auf die Defensive der Gegnerinnen erhöhte und so Chance um Chance kreieren konnte. Eine davon nutzte Baeriswyl in der Schlussphase in Überzahl zum Siegtreffer.

Playoff gegen Thun

Zum NLB-Qualifikationssieg reichte es für Ärgera zwar nicht, weil auch Leader Frauenfeld sein letztes Spiel gewann. In den Playoff-Halbfinals (best of 5) trifft Ärgera ab Sonntag nun auf das drittklassierte Thun. Die Berner Oberländerinnen sind alles andere als ein einfacher Gegner für Giffers-Marly – sie sind sogar so etwas wie die Angstgegnerinnen. In den letzten drei Jahren ging Ärgera gegen Thun nur einmal als Sieger vom Platz. Der Gewinner der NLB-Playoffs spielt gegen den Letzten der NLA um einen Platz in der höchsten Spielklasse. jj

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