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Ärgera Giffers: «Wir haben uns weiterentwickelt»

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Welcher der beiden Kontrahenten momentan besser im Schuss ist, steht ausser Frage. Ärgera Giffers hat in der Nationalliga B die Qualifikation fast schon nach Belieben dominiert und in der entscheidenden Phase noch einen draufgesetzt. Kein einziges Spiel hat das Team von Jan Jungo in den Playoffs verloren. Waldkirch-St. Gallen im Halbfinal und Frauenfeld im Final wurden mit 3:0-Packungen in die Sommerferien geschickt. 37:17 lautete das Torverhältnis in diesen sechs Spielen zugunsten der Senslerinnen.

Ganz anders der Gegner. Der UHC Höfen hat in dieser Saison in der Nationalliga A nicht viel zu lachen gehabt. Von 21 Qualifikationsspielen gewannen die Berner Oberländerinnen nur gerade zwei. Dies bei einem desaströsen Torverhältnis von 53:137. In den NLA-Playouts unterlag Höfen gar noch 2:3 gegen die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, die in der Qualifikation bloss ein einziges Spiel gewonnen hatten.

Selbstvertrauen vs. Rhythmus

«Wenn man die Zahlen anschaut, ist klar, dass unsere Chancen intakt sind», sagt Jungo, der auch klar als Ziel formuliert, den Aufstieg zu bewerkstelligen. «Aber auf dem Spielfeld sieht vieles dann jeweils anders aus. Die wahren Stärkeverhältnisse sind schwierig abzuschätzen.» Höfen sei sich aus der NLA sicher einen höheren Rhythmus gewöhnt. «Die Frage ist, ob sie uns diesen Rhythmus aufzwingen können und wie wir damit umgehen.»

 Das grösste Plus der Senslerinnen ist sicherlich das im Vergleich zu Höfen grössere Selbstvertrauen. «Ein weiterer Trumpf ist der Teamgeist. Der ist wirklich extrem gut, alle ziehen am gleichen Strick, das merkt man auf dem Feld.» Besonders beeindruckt hat bei Ärgera in dieser Saison die Offensivabteilung. Mit Caroline Schürch, Christelle Wohlhauser und Carmen Bapst schlossen die Qualifikation drei Ärgera-Spielerinnen auf den Rängen eins, zwei und drei der NLB-Topskorer-Liste ab. «Wir werden das Rad nicht neu erfinden», antwortet deshalb Jungo auf die Frage nach der Taktik für die bevorstehende Serie (best of 5). «Wie bereits während der ganzen Saison werden wir eher offensiv ausgerichtet sein.»

 Gegner Höfen ist den Freiburgerinnen nicht in guter Erinnerung. Bereits vor zwei Jahren, als Giffers erstmals den NLB-Titel gewonnen hatte, war Höfen als NLA-Letzter Ärgeras Gegner in der Auf-/Abstiegsrunde gewesen. Obwohl alle Spiele eng verliefen, verlor Giffers damals die Serie 0:3. «Diesmal sind die Voraussetzungen anders», sagt Jungo. «Das war damals unsere zweite NLB-Saison. Wir waren noch nicht bereit, das hatte ich damals auch in den Gesprächen mit den Spielerinnen gemerkt. Heute sieht es anders aus. Wir haben uns weiterentwickelt. Dementsprechend anders klingt das Echo. Die Spielerinnen sind bereit und wollen es versuchen.»

Keine Angst vor Aufstieg

Das Gros der Mannschaft wird nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein–egal ob in der NLA oder der NLB. «Natürlich bräuchten wir bei einem Aufstieg den einen oder anderen Neuzugang. Denn 15 Feldspielerinnen zu haben ist ein bisschen knapp.» Ansonsten würde sich für Ärgera nicht allzu viel ändern. Die Mannschaft würde dreimal statt zweimal pro Woche trainieren, sich sonst aber weiter in Bescheidenheit üben. «Wir werden keine Ausländerinnen verpflichten. Es sei denn, es studiert gerade eine starke Spielerin an der Uni Freiburg oder so. Aber wir werden nicht Geld ausgeben, um das Engagement einer Ausländerin zu entlöhnen.» Mehr als einige Verträge in Sachen Materialausrüstung bietet der Club seinen Spielerinnen nämlich nicht–und das soll auch in Zukunft so bleiben. Egal ob in der NLA oder in der NLB.

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