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Auch «Blaue» kommen sicher heim

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Auch «Blaue» kommen sicher heim

«Wacoucou bleu» führt alkoholisierte Fasnächtler in Courtepin nach Hause

Fasnacht ohne Alkohol? – Für viele unvorstellbar. Angesichts der neu geltenden Promillegrenzen hat das Fasnachtskomitee von Courtepin reagiert. Wer sich dieses Jahr die Heimfahrt nicht mehr selber zutraut, wird chauffiert.

Von PATRICK HIRSCHI

Ob Feiern in beschwipstem Zustand lustiger ist als nüchtern, darüber darf gestritten werden. Fakt ist: An vielen Festen das ganze Jahr durch wird oft über Gebühr gebechert – so auch an der Fasnacht.

Spätestens aber, wenn Betrunkene sich für den Heimweg hinters Lenkrad setzen, hört der Spass auf. Was bisher häufig noch als Kavaliersdelikt angesehen wird, könnte mit der herabgesetzten Höchstgrenze für den Akoholgehalt im Blut von 0,8 auf 0,5 Promille nun wesentlich ernster genommen werden, wie verschiedene Medienberichte in den letzten Wochen zeigen.

Freiwillige Helfer als Chauffeure

Mit der Frage, wie man nach der Fasnacht sicher nach Hause kommt, haben sich auch die Organisatoren des Karnevals in Courtepin beschäftigt. Und sie fanden rasch eine Lösung: Ein Team von zehn Personen wird mit drei Autos bereitstehen, um die Fasnächtler nach Hause zu begleiten.

Das System ist vielerorts unter dem Namen «Nez rouge» bekannt. In Courtepin heisst der Service «Wacoucou bleu». Der «Wacoucou» ist die Figur, die nach dem Umzug jeweils verbrannt wird. Und «bleu» sollte wohl für sich sprechen.
Wie Armand Biolley vom Veranstaltungskomitee gegenüber den FN erklärt, hat man die freiwilligen Helfer aus dem Umfeld der Organisatoren rekrutiert. Und die drei Autos sind von einer Honda-Garage in Villars-sur-Glâne zur Verfügung gestellt worden.
Gemäss Biolley wird für die Heimfahrt des Wagens und der Personen kein fixer Preis verlangt. Man kann nach eigenem Gutdünken etwas spenden. Allerdings werde man den Dienst nicht ausserhalb eines Radius von etwa 60 Kilometern anbieten, da sonst der Aufwand zu gross würde, ergänzt Biolley

Eröffnung mit Dominique de Buman

Auch dieses Jahr findet der «Carnaval de Courtepin» wieder an zwei Tagen statt. Am Freitagabend wird im und um das Pfarreizentrum bei der Kirche gefeiert. Ehrengast ist diesmal Nationalrat Dominique de Buman. Neben Guggen sorgen auch zwei DJ für Unterhaltung. Ebenso wenig fehlen darf der Kostümwettbewerb.

Am Samstagnachmittag findet der Umzug durch das Dorf statt. Am Abend finden die Feierlichkeiten wiederum beim Pfarreisaal ihre Fortsetzung.

Disney-Filme als dankbarer Fundus

Das diesjährige Fasnachtsmotto ist «Schneewittchen und die sieben Zwerge». Wie in den vergangenen Jahren also wieder ein Thema aus
einem Walt-Disney-Film. «Vor allem für die Kinder sind solche Themen sehr reizvoll», meint Biolley. Sie
würden sich bereits während dem Schulunterricht intensiv mit ihren Kostümen und Masken beschäfti-gen.

Durch das Fasnachtsmotto ergibt sich jeweils auch die Figur des «Wacoucou». Und zwar bedient man sich mit Vorliebe der «bösen» Filmfigur. So wird also dieses Jahr Schneewittchens böse Stiefmutter, die Hexe, auf dem Scheiterhaufen in Courtepin enden.

Freitag, 28. Januar, ab 20.31 Uhr; Samstag,
29. Januar, ab 12.01 Uhr (Umzug um 15.01 Uhr). Weitere Informationen: www.carnaval-courtepin.ch

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