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Auch Brügger kannte Sahli nicht

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Neuenburger Sieg am 9. Mountainbike-Grand-Prix von Romont

Mit diesem Rennen in Romont ist der Freiburger Mountainbike-Cup eröffnet worden. Die Strecke konnte nicht wie in den Vorjahren im Gebiet des Montagne-de-Lussy nördlich von Romont angelegt werden, weil der Orkan Lothar am 26. Dezember dort grossflächigen Schaden angerichtet hat und immer noch viele Bäume kreuz und quer liegen. So wurde auf die Südseite des Glane-Hauptortes Richtung Mézières ausgewichen.

Bei der Durchfahrt bei Streckenhälfte in Romont lag das Spitzenduo 30 Sekunden vor Martial Seydoux und eine Minute vor einer Sechsergruppe mit Sudan und Pürro. Da ging das Rätseln um Michel Sahli los. Niemand kannte den Fahrer, der das Rennen mit Manfred Brügger prägte, auch Brügger kannte ihn bis dahin nicht. Aber in der letzten Steigung, 1 km vor dem Ziel, sollte Brügger ihn kennen lernen: «Als er die Lücke hatte, wurde er stärker, und ich begann zur resignieren.»
Der 25-jährige Michel Sahli stammt aus dem neuenburgischen Areuse. Er fährt seit acht Jahren Mountainbike und steht in seiner zweiten Elitesaison: «Vergangene Saison bin ich an den Wheeler-Rennen immer im hinteren Teil klassiert gewesen. Meinen letzten Sieg hatte ich 1998 in La Sagne.» Dieses Jahr nimmt er die Rennen, wie sie kommen, er will sich auf nichts fixieren.
Für Manfred Brügger war der zweite Platz eine schöne Bestätigung, dass es bei ihm aufwärts geht. Vergangenen Juli musste er die Saison wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers abbrechen: «Jetzt läuft es wieder einigermassen. Ich will diese Saison konstant fahren können und möchte auch die Michelin-Rennen machen. Die Freiburger Meisterschaft ist auch ein Ziel.» Für Brügger ist es die dritte Elitesaison, in der er nun schon fünf Bike- und drei Strassen-Rennen hinter sich hat.

Daniel Pürro in der Verfolgergruppe

Martial Seydoux (Vaulruz) war es, der am Anfang mit Sahli und Schnyder an der Spitze lag, bevor er abgehängt wurde: «Ich wurde dann von Manfred eingeholt, der mich wieder an die Spitze heranführte. Nach 8 km mussten Schnyder und ich abreissen lassen.»

Auf den 7. Rang fuhr der Plasselber Daniel Pürro, der einen schlechten Start erwischte und sich dann in der Sechsergruppe fand. Wie für Brügger war Romont auch für Pürro eine gute Formbestätigung. Pürro hatte zu Beginn der vergangenen Saison am Riaz-Rennen bei einem Sturz das Schulterblatt gebrochen. Dann erlitt er im Herbst bei der Arbeit einen Handgelenk-Bruch, weswegen er im Winter kaum Langlauf-Rennen bestritt: «Auch für die Saison will ich mich nicht festlegen. Auch heute entschied ich mich erst um 8 Uhr für den Start. Sicher ist nur, dass ich mit Pascal Ducrot wieder den Transalp mache.» Vor zwei Wochen hatte er an einem 90-km-Rennen am Garda-See den 10. Rang belegt.
Marlyse Tercier kam in Romont zum ihren dritten Sieg: «Ich hatte nicht immer Glück, ich musste hier mehrmals aufgeben.» Am Sonntag hatte sie zunächst Beatrice Rihs (Port) am Hinterrad. Auf der zweiten Runde nahm sie ihr dann über 3 Minuten ab.

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