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Auch ohne Playoffs ausgeglichene Bilanz

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Auch ohne Playoffs ausgeglichene Bilanz

Antoine Roulin bleibt ein weiteres Jahr Präsident von Freiburg/Gottéron

Die HC Freiburg/Gottéron AG hielt gestern Abend in Murten ihre sechste ordentliche Aktionärs-Versammlung ab. Präsident Antoine Roulin und seine VR-Crew konnten den Mitgliedern eine praktisch ausgeglichene Rechnung präsentieren. Die turbulenten Playoff-Tage hinterliessen glücklicherweise keinen nennenswerten Schaden.

Von KURT MING

Die Saison 2002/2003 bezeichnete VR-Präsident Antoine Roulin als besonderes Jahr in der Clubgeschichte: «Die vergangenen zwölf Monate waren paradox; viel Freude, Leid, Enttäuschung und Unverständnis in bunter Reihenfolge.» Nie habe er vorher den Eindruck gehabt, dass Freude und Traurigkeit in einem Sportclub so nahe beieinander liegen können. Damit meinte er natürlich die am grünen Tisch verpassten Playoffs.

Diese schwierige Zeit habe allerdings den Klub und die Führung zusammengeschweisst, und deshalb schaut er gemeinsam mit seiner Führungsgruppe positiv der kommenden Saison entgegen: «Ich bin sicher, dass sich die Protagonisten der nächsten Saison dafür verantwortlich fühlen, ihre ganze Kraft einzusetzen, damit dieses Sportjahr unter den besten Vorzeichen verläuft», schaute Roulin positiv in die Zukunft. Sport, Ausbildung und Finanzen sollen die drei essenziellen Themen für die Zukunft des HC Freiburg/Gottéron sein. Grosses Ziel des Vereins neben dem Erreichen der Playoffs ist natürlich die Schaffung der zweiten Eisbahn. Hier ist eine Arbeitsgruppe um Philippe Virdis voll an der Arbeit.

Kleines Defizit von 18 000 Franken

Gespannt waren die 39 anwesenden Aktionäre – welche 66 Prozent des Aktienkapitals, sprich 1,193 Mio. Franken, halten – nach der durchzogenen vergangenen Saison, wie Finanzchef Jean-Marc Zumwald die Rechnung nach den verpassten Playoffs präsentieren würde. Um es vorwegzunehmen, die ausgeglichene Rechnung mit dem kleinen Verlust darf als positives Ergebnis gewertet werden. Dem Club nahe stehende Personen haben dank Schenkungen von 100 000 Franken das Ergebnis im Endeffekt etwas verschönert.

Den Einnahmen von fast 6,8 Mio. (2002 8,2 Mio.) stehen in der per 30. April 2003 abgeschlossenen Rechnung Ausgaben von 6,8 Mio. Franken gegenüber. Bei den Erträgen sind vorab die 2,6 Mio. Matcheinnahmen sowie die knapp 3 Mio. Franken Werbung zu erwähnen. Die erste Mannschaft kostete den Club auch vergangene Saison gemäss Direktor Roland von Mentlen um die 4 Mio. Franken. Dazu kam für die Juniorenbewegung eine weitere Million Franken. Das Budget für die kommende Saison bei durchschnittlich 5000 Zuschauern bewegt sich wiederum um die magische Grenze von 7 Mio. Franken: «Diese Zahl ist im Moment in Freiburg mit einer normalen Saison zu verantworten, nicht mehr und nicht weniger», meinte Roulin zur finanziellen Zukunft des Clubs.
Wenig Wechsel im Verwaltungsrat

Die Wahlen waren gestern Abend ein schnelles Thema. Präsident Antoine Roulin stellte sich definitiv noch für ein Jahr als Präsident zur Verfügung, dann will der Zahnarzt nach acht Jahren im Vorstand kürzer treten. Ebenfalls wieder gewählt wurden seine Vorstandsmitglieder Gilbert Longchamp, Pascal Delacrétaz, Jacques Sottas und Jean-Marc Zumwald.

Für Jean-Blaise Defago, der während der Saison demissioniert hat, kam mit Anwalt Laurent Schneuwly ein Mann ins Führungsteam, der dem Club schon im Juristentheater um den Playoff-Fall Sandro Abplanalp wertvolle Dienste geleistet hatte. Den schweren Posten des Direktors bekleidet trotz der vielen Wirren in der vergangenen Zeit der immer noch voll motivierte Roland von Mentlen. Das Ziel dieses Teams – plus der Administration – bleibt weiterhin, das Club-Credo «Hockey Passion» nach aussen darzustellen. mi
Gottéron setzt auf die Jugend

Gottéron-Direktor Roland von Mentlen schaut mit seiner jungen Truppe trotz der momentanen Verletzungen einiger Stammspieler zuversichtlich in die neue Saison. Viele Clubs in der Liga hätten zuletzt grosse finanzielle Probleme gehabt, ihr teures Kader zusammenzuhalten: «Wir in Freiburg haben ein junges und gutes Team, das wir auch bezahlen können.»

Besonders stolz ist von Mentlen zurecht auf seine gut laufenden Projekte «Piliers-Jeunesse» und die Lehre zum Berufssportler. Zudem seien seit Jahren nie mehr so viele Spieler aus Freiburg in den verschiedenen Schweizer Auswahlen gestanden wie im vergangenen Jahr. In der Saanestadt setzt auch der Sportdirektor in der nächsten Saison voll auf den Nachwuchs. Der HCF stellt zweifellos in der Saison 2003/04 eines der jüngsten Teams der Liga. mi

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