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Auf der Suche nach Herausforderungen

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Auf der Suche nach Herausforderungen

Bruno Jendly und Andreas Jutzet nahmen am 23. Schwarzsee-Triathlon teil

Zum ersten Mal wurde der Schwarzsee-Triathlons, die 23. Austragung, in einer «off-road»-Version durchgeführt. Für viele Athleten Reiz genug, den Dreikampf mit Schwimmen, Mountainbike und coupierter Laufstrecke in Angriff zu nehmen.

Von FRANK STETTLER

Ein Kilometer Schwimmen im knapp 20 Grad kalten Schwarzsee, 20 km mit dem Mountainbike und 8 km Laufen auf einer coupierten Strecke – so sah das Programm für die 43 Männer und Frauen aus, die sich am Samstag für den Schwarzsee-Triathlon gemeldet hatten. Für viele dieser Athleten stellte der Wechsel von der Strasse ins Gelände eine neue Herausforderung dar. «Ich bin immer auf der Suche nach speziellen Rennen», erklärte etwa Bruno Jendly aus Bösingen, der in 1:57:31 Zehnter der AK 1 wurde. Vor drei Wochen nahm der 36-Jährige etwa am Zermatt-Marathon teil. Nun also der Schwarzsee-Triathlon. «Ich bin heute zum ersten Mal bei einem Triathlon an den Start gegangen. Bei den früheren Austragungen in Schwarzsee nahm ich jeweils am Duathlon teil.» Statt um den See zu laufen eine coupierte Strecke zu bewältigen, sei viel interessanter gewesen, führte Jendly weiter aus. «Es war ein schönes, abwechslungsreiches Rennen.»

2002 nahm Bruno Jendly mit einem Fünferteam am 7-tägigen Gigathlon quer durch die Schweiz teil. «Dies war bisher mein verrücktester Wettkampf», hält Jendly fest. Er trainiere sicher fünfmal die Woche, jedoch nicht nach einem fixen Plan. «Wenn ein Lauf ansteht, dann jogge ich mehr. Steht ein Bike-Rennen auf dem Programm, bin ich eher auf dem Rad anzutreffen.»

Bereits hat Bruno Jendly seinen nächsten aussergewöhnlichen Wettkampf im Visier: Im April 2006 will der Freiburger in Südafrika ein Radrennen bestreiten. Dabei gilt es rund 800 km in acht Tagen zu bewältigen.

Jutzet ein «Rad-Verrückter»

Auch Andreas Jutzet aus Freiburg (in 2:09 Stunden Elfter der Hauptklasse) liebt die Herausforderung: «Ich bin ein schlechter Schwimmer. Mit dem Ziel Schwarzsee-Triathlon hatte ich eine Motivation, um in der Motta meine Längen zu schwimmen.» Als Junior bestritt Jutzet erfolgreich viele Läufe. «Jetzt sind die anderen schneller. Daran muss ich mich noch gewöhnen. Aber das Ziel in meinem allerersten Triathlon war es zu finishen, dies habe ich erreicht.»

Der 34-jährige Andreas Jutzet trainiert viel mit dem Mountainbike. Überhaupt ist er mit dem Rad eng verbunden. 1994 und 1996 wollte er der «Seidenstrasse» entlang bis nach China radeln. «Beim ersten Versuch scheiterte ich an den Finanzen und der ungenügenden Vorbereitung. Beim zweiten Anlauf hat sich meine Freundin, die mich begleitete, im Kaukasus ein Bein gebrochen. Dies war Grund genug aufzugeben», sagte Jutzet, der 1997 zusätzlich eine Tour in Südostasien von Singapur bis Laos bestritt.

Dies alles passt zu Andreas Jutzet, der das Abenteuer offensichtlich liebt. Vor drei Jahren kehrte er aus Neuseeland in die Schweiz zurück, wo er vier Jahre als Reiseleiter gearbeitet hatte. Jetzt will er endlich sein Studium als Sek-Lehrer abschliessen.
Grütter und Matter – wer sonst?

Erwartungsgemäss hiessen die Sieger des Schwarzsee-Triathlons Andreas Grütter (Niederwangen, 1:39:08) und Sybille Matter (Plaffeien, 1:46:33). «Wenn ein solches Rennen praktisch vor meiner Haustür stattfindet, muss ich doch dabei sein», erklärte Grütter, der Schweizer Triathlon-Meister von 2003. «Es war ein geniales Rennen. Ich mag den Schwarzsee-Triathon seit jeher. Seit einiger Zeit nehme ich auch an X-Terre-Wettkämpfen teil. Deshalb trainiere ich auch oft mit dem Mountainbike.» Vor zwei Wochen nahm der 30-Jährige mit seiner Freundin Anita Rolle, einer gebürtigen Freiburgerin, in der Paar-Wertung am Gigathlon teil (10. Rang). «Auf der Laufstrecke habe ich dies in den Knochen schon noch gespürt», versicherte Andreas Grütter.

Bei den Frauen, ohne grosse Konkurrenz, orientierte sich Sybille Matter am Männerfeld. So hatte sie beim zweiten Wechsel nur vier Minuten Rückstand auf Grütter. «Ich habe mich immer gut gefühlt. Das Rennen hat mir viel Freude bereitet. So hatte es auch viele Zuschauer, was mich speziell freute. Das Rennen war nicht zu hart, aber man muss schon biken können», gab Matter zu Protokoll. Zuletzt wurde die Lokalmatadorin bei einem X-Terra in Tschechien Dritte. In zwei Wochen nimmt sie in Hamburg an einem Weltcup-Triathlon über die olympische Distanz teil. Nur eine Woche später folgt die Triathlon-EM in Lausanne, ebenfalls über die gleiche Distanz. fs

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