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Aufruf zu mehr Mut

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Untertitel: Felix Endrich zum 1. August in Jeuss

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

Angekündigt wurde Felix Endrich als «Mann, der etwas zu sagen hat». Endrich, vielen von seiner früheren Tätigkeit als Radio-Sportreporter bekannt, ist heute stellvertretender Infochef beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Er wohnt in Guschelmuth und wurde vom Gemeinderat Salvenach angefragt, ob er die 1.-August-Ansprache in Jeuss halten wolle. Er sei «baff» gewesen darüber, sagte er gestern und, typisch schweizerisch, habe ihn erst mal Mutlosigkeit befallen. Schon beim Finden der geeigneten Anrede habe er sich schwer getan, gab er zu und stellte sich die Frage, welche Botschaft er überbringen wolle. Heute werde zwar viel kommuniziert. Weniger wichtig sei aber oft der Inhalt. Ob das wohl ein Zeichen sei von Angst sei, Angst vor den eigenen Stärken?

Anstatt dass man sich informiere über Neues, stehe man diesem abweisend gegenüber. Dabei sollte man überlegen, welches unsere Stärken und Schwächen seien und dann vor allem die Stärken ausspielen und schauen, wo es Nischen gibt und diese auch besetzen. Dann gebe es die Schweiz noch lange, ist Endrich überzeugt und er nannte Beispiele, wo das auch funktioniert.

Gut im Jammern

Als eine der grössten Schwächen der Schweizer nannte Endrich das Jammern und die Bescheidenheit. Dabei sei schweizerische Qualität nach wie vor gefragt. Sie werde aber zu wenig selbstbewusst verkauft. Er ermunterte die Festgemeinde das Selbstvertrauen zu pflegen, den Weitblick zu wahren und Mut zu haben zu den Stärken zu stehen.

Eine «Erfolgsgeschichte» nannte Felix Endrich das Milizsystem in der Schweiz; sowohl im Militär wie auch im politischen System. Das funktioniere, sei günstig und effizient. Ein Wermuttropfen sei allerdings, dass es zunehmend schwieriger werde, Leute zu finden, die sich für die Allgemeinheit einsetzen wollten.

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