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Ausfälle schmerzten Olympic zu sehr

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Es gibt die EuroLeague, die Champions League und schliesslich den EuroCup, die dritthöchste Stufe im europäischen Club-Wettbewerb der Basketballer. Nachdem Olympic letzte Saison mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League Geschichte geschrieben hatte, heisst die Realität der Freiburger in dieser Saison nach dem Out in der 2.  Qualifikationsrunde der Königsklasse gegen Bonn EuroCup. Finanziell deutlich weniger attraktiv als die Champions League, ist der EuroCup für eine Schweizer Equipe sportlich nicht weniger heraus­fordernd.

Zwar haben die drei Gruppengegner von Olympic, die Türken von Bahcesehir sowie die rumänischen Teams aus Ordea und Sibiu, nicht die klingenden Namen der letztjährigen Champions-League-Kontrahenten wie Teneriffa oder Saloniki, qualitativ sind diese Mannschaften aber nicht zu unterschätzen. Bestes Beispiel dafür waren die gestrigen Gäste aus dem gleichnamigen Stadtviertel Istanbuls. Im Kader von Bahcesehir stehen nicht weniger als fünf Amerikaner, darunter JaJuan Johnson. Der Center spielte in der Saison 2011/12 in der NBA für die Boston Celtics, ehe er nach Europa kam und seither vorab bei Teams in der türkischen Liga spielt. Oder da ist Trae Golden, den die Freiburger noch aus dem letzten Jahr kennen, als sie den Amerikaner mit den Russen von Saratow in der Champions-League-Qualifikation eliminierten.

Burnatowsky präsent

Derweil die Gäste im Ganzen mit sechs Ausländern im St.  Leonhard antreten konnten, waren es bei den Freiburgern mit Xavier Pollard, Brandon Garrett und Murphy Burnatowsky nur deren drei. Der Langzeit-Verletzte Babacar Touré (Adduktoren) und Tim Derksen (Knöchelverletzung) mussten passten. Gegen die Türken, die zwar mit vier Niederlagen ins heimische Championat gestartet sind, dabei aber auf die Spitzenteams und Stadtrivalen Fenerbahce, Besiktas und Galatasaray trafen, war das ein beträchtliches Handicap für die Gastgeber.

Dennoch gelang der Start für die Gastgeber. In erster Linie dank einem der drei verbleibenden Ausländer, Murphy Burnatowsky. Elf Punkte steuerte der Kanadier zur 20:17-Führung nach dem ersten Viertel bei, die Jérémy Jaunin mit einem Dreier drei Sekunde vor der Sirene sicherte. Diese Pace konnten die Hausherren indes nicht halten. Die Istanbuler übernahmen das Spieldiktat, insbesondere dank Golden, der mit 15 Punkten in die Pause ging und sechs seiner sieben Wurfversuche verwertete. Mit 24:13 ging der zweite Abschnitt an die Gäste, die damit eine Acht-Punkte-Führung innehatten.

Treffsichere Türken

Zehn Spielminuten später hatte Bahcesehir seinen Punktevorsprung verdoppelt (45:61). Hauptursache dafür war die Treffsicherheit der Türken. Während bei Olympic 31 Prozent der Abschlussversuche ihr Ziel fanden, waren es bei den Gästen satte 56 Prozent. Hinzu kam, dass bei den Freiburgern Spielmacher Xavier Pollard zu wenig produktiv war (zu diesem Zeitpunkt nur gerade vier Punkte), um die Ausfälle der beiden Skorer Touré und Derksen kompensieren zu können.

Den klaren Rückstand konnte Olympic im Schlussviertel nicht mehr wettmachen. Am Ende setzten sich die Türken verdientermassen mit 76:60 durch, auch weil die Freiburger nur sechs von ihren 23 Dreierversuchen verwerten konnten. «Die Gründe für die Niederlage sind im mentalen Bereich zu suchen», bilanzierte Olympic-Trainer Petar Aleksic, der damit die mangelnde Konzentration seiner Spieler ansprach, die der Tatsache geschuldet war, dass die Gäste mit einer hohen Intensität spielten. Und er gab zu bedenken, dass zumindest einer aus dem Duo Derksen/Touré gefehlt habe. «Mit einer Rotation mehr, hätte es einen anderen Match gegeben.»

Telegramm

Olympic – Bahcesehir 60:76 (33:41)

St. Leonhard. – 850 Zuschauer. – SR: Gedvilas (LIT), Selkee (FIN), Männiste (EST).

Freiburg Olympic: Burnatowsky (19), Garrett (17), Gravet, Jaunin (4), Jurkovitz (5); Louissaint (5), Mbala (6), Pollard (4), Scoloz, Martina.

Bahcesehir Istanbul: Altintig (2), Armand (14), Clark (10), Erol, Golden (17), Gülsen, Hardy (14), Johnson (10), Mathiang (7), Ozcan (2), Özdemir, Senli.

Bemerkung: Olympic ohne Derksen und Touré (beide verletzt).

EuroCup. Gr. D, weiteres Spiel: Oradea (RUM) – Sibiu (RUM) 92:86.

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