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Ausschau halten nach dem Biber

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am rechten Seeufer im Gebiet Pürrena am Schwarzsee sind normalerweise nur Fussgänger und Enten anzutreffen. Der dichte Schilfgürtel am Seerundgang ist ein sicherer Hort für die zahlreichen Vögel im See. Er nimmt aber den Spaziergängern die Sicht. Dies soll sich nun ändern. Seit Anfang dieser Woche laufen die Bauarbeiten für den Wildbeobachtungs- und Aussichtsturm. Er soll–je nach Wetter–bis spätestens Ende September zugänglich sein.

Grosse Plattform

Der Turm wird mit Rundholz konstruiert. «Das passt gut in die Umgebung», sagt Adolf Kaeser, Direktor von Schwarzsee Tourismus. Damit der Turm einen guten Stand im sumpfigen Gebiet hat, haben Spezialunternehmen sechs Meter lange Eichenpfähle drei Meter tief in den Boden gerammt. Darauf erfolgte Kranz für Kranz der Aufbau. Die Gesamthöhe des Bauwerks wird am Ende rund sieben Meter betragen. Die Aussichtsplattform, zu der eine Treppe führt, befindet sich auf rund dreieinhalb Metern Höhe und ist mit rund 14 Quadratmetern grosszügig angelegt. Eine Gruppe von 15 Personen kann problemlos auf dem Turm stehen.

Gute Panoramasicht

Wie Pascal Jungo vom Forstbetrieb Schwyberg erklärte, braucht es rund zehn Kubikmeter Rundholz für den Bau. Noch nicht ganz klar ist, welche Materialien für das Dach verwendet werden, infrage kommen Ziegel oder Eternit, wie Adolf Kaeser erklärte.

Von Turm wird man eine gute Sicht über den See haben, etwa in Richtung Breccaschlund oder Kaiseregg. In Schilfnähe lassen sich Enten und andere Vögel beobachten–mit etwas Glück und viel Ausdauer vielleicht sogar der Biber. In einer späteren Phase soll der Aussichtsturm mit einem Fernrohr ausgestattet werden, um die Beobachtung von Wild in den Bergen zu erleichtern. Auch ist eine Informationstafel über Flora und Fauna geplant. «So wird der Aussichts- auch zum Bildungsturm», sagt der Direktor von Schwarzsee Tourismus.

Ein weiteres Zusatzangebot

«Der neue Turm passt sehr gut zu den touristischen Zusatzangeboten, die in den letzten Monaten entstanden sind», sagt Adolf Kaeser. Dazu gehören unter anderem der Badestrand mit dem Steg sowie der Spielplatz, an denen die Gemeinde Plaffeien finanziell beteiligt war. Der Bau eines solchen Turms war zudem bereits im Seeuferkonzept vorgesehen, in dem man vor Jahren definiert hatte, wo touristische Einrichtungen möglich sind und wo die Natur unberührt bleiben soll. Deshalb verlief die Planauflage gemäss Adolf Kaeser problemlos.

Finanzierung

Naturpark Gantrisch unterstützt Projekt

Die Kosten für die Realisierung des Wildbeobachtungs- und Aussichtsturms am Schwarzsee wurden mit rund 25000 Franken veranschlagt. Das Projekt wird hauptsächlich vom Naturpark Gantrisch und vom Lionsclub Sense-Kaiseregg getragen. Zudem stellen die meisten am Bau beteiligten Bauunternehmen die ausgeführten Arbeiten nicht in Rechnung, wie Adolf Kaeser sagte. Schwarzsee Tourismus hilft beim Marketing und beim Unterhalt des Turms.im

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