Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Aussenseiter diesmal mit Heimvorteil

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zweite Runde in den Eishockey-Play-off-Viertelfinals

Gottéron – Lugano (Stand 0:1)

Wie erwartet gab es zwischen diesen beiden Teams am Donnerstag den klarsten Ausgang. Eigentlich spricht auch heute Abend (fast) alles für die Tessiner. Gottéron hat nur eine Chance, wenn es den Heimvorteil nützen kann.

Und eines ist klar: Will das Team von Trainer Colin Muller zumindest leise Siegeshoffnungen hegen, muss es sich gegenüber dem ersten Match um hundert Prozent steigern.

Davos – ZSC Lions (Stand 0:1)

Die Bündner brennen im heimischen Stadion nach dem knappen 4:2 in Zürich auf Revanche. Aber im Moment ist der ZSC viel ausgeglichener besetzt. Beim HCD liegt die Hauptlast im Angriff nicht vorweg auf den Schultern der Ausländer, sondern von Natispieler Reto von Arx. Sandy Jeannin, ein Gottéron-Kandidat für die nächste Saison, ist nach zwei Spieldauerdisziplinarstrafen für diesen Match gesperrt.

Kloten – Zug (Stand 0:1)

Die Flieger haben im Startspiel in Zug einen möglichen Sieg in der Schlussphase verspielt. Deshalb sind Pavoni und Co. jetzt schon etwas unter Druck. Aber die Chancen auf einen Aussenseitersieg sind am Schluefweg durchaus vorhanden. Frage: Wie viel Mal können Rötheli und Co. ein Spiel in der Overtime noch drehen?

Bern – Ambri (Stand 0:1)

Der SCB war zusammen mit Gottéron der klare Verlierer der Startrunde. Den SCB-Fans stiess nicht unbedingt die sechste Saison-Niederlage gegen die Bianco-Blu bitter auf, sondern die large Einstellung einiger Schlüsselspieler wie Leuenberger und McLlwain. Aber fast immer in dieser Saison hat der SCB auf eine Auswärtsniederlage im heimischen Allmendstadion prompt reagiert. Eines ist sicher: So leicht dürfte auch der zweite Play-off-Finalist des letzten Jahres nicht wieder zum Sieg kommen.

Beide Teams mit Vollbestand

Sowohl Lugano wie Gottéron können mit Vollbestand zu dieser zweiten Partie antreten. Lugano-Coach Jim Koleff will erst heute entscheiden, ob er seine Edelreservisten Weibel und Walz in Freiburg einsetzen will.

Savoias Heim-Debüt

Ryan Savoia spielt heute Abend zum ersten Mal vor seinem neuen Publikum. Nach der kurzen Akklimatisation erwarten Spieler und Trainer vom Kanadier heute Abend wichtige Impulse fürs Mannschaftsspiel.

In den Play-offs kommt dem Box- und Powerplay vielfach eine entscheidende Bedeutung zu. In Lugano am Dienstag hatte der Meister in beiden Belangen klar die besseren Karten. Gottéron schoss wohl in Überzahl das einzige Tor, kassierte aber zwei Shorthander.

Colin Muller zur Ausgangslage

«Wir müssen zu unserem disziplinierten Defensivspiel zurückfinden. Wir haben in den beiden letzten Heimspielen gegen Lugano gut gespielt, warum soll uns dies nicht auch heute Abend gelingen. Die Mannschaft und auch ich haben uns geschworen, für die brutale Niederlage im Hinspiel Revanche zu nehmen. Wir sind sicher besser, als dieses 7:1 zum Ausdruck bringt. Lugano ist eine gute Mannschaft, aber die Tessiner sind nicht unschlagbar. Und wir geben noch lange nicht auf.»

Jim Koleff (Trainer Lugano)

«Wir werden sicher nicht den Fehler machen, Freiburg nach diesem ersten Spiel zu unterschätzen. Ich weiss nur allzu gut, dass diese Mannschaft zuhause in ihrer Atmosphäre ganz gutes Eishockey spielen kann. Ich habe aber viel Vertrauen in meine Spieler. Mit dem Sturm Bozon/Dubé/Fuchs haben wir eine Linie, die in Europa zum Allerbesten gehört. Aber all dies zählt nicht mehr, wenn alles bei null beginnt.»

Ralph Krüger zum Play-off-System

«Play-offs im Eishockey sind wie Tennis. Es ist immer am schwierigsten, den letzten Punkt, sprich den letzten Sieg in einer Serie zu machen. Und dazu kommt, dass in den Play-offs nur die Zukunft und nie die Vergangenheit zählt. Meister wird immer jene Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigern kann und nie zurückschaut. Denn schon eine Stunde nach dem Match fragt kein Mensch mehr nach dem Resultat. Was zählt, ist der kommende Match, und den kann jeder gewinnen.»

Mehr zum Thema