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Avenches Tourismus überlegt sich, das Filmprojekt trotz Defizit zu wiederholen

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«Aventicum 3D war eine neuartige Idee», erklärte Martial Meystre, Direktor von Avenches Tourismus, an der Generalversammlung vom Donnerstag. Im letzten Juli wurde das Cigognier-Heiligtum in Avenches zum Open-Air-Kino. In einem dreidimensionalen Film erlebten die Zuschauer die Geschichte der Sklavin Fotis und von Avenches zur Zeit von Kaiser Marc Aurel. «Wir budgetierten die Zahl der Zuschauer zurückhaltend, da neue Veranstaltungen selten von der ersten Ausgabe an erfolgreich sind.» Rund 4000 Personen haben die 26 Vorführungen gesehen. Das ist nur rund ein Drittel der erwarteten Zuschauer. Spärlich flossen auch die Sponsoreneinnahmen, nicht zuletzt aufgrund grosser Veranstaltungen in der Region wie des Eidgenössischen Schwingfests in Estavayer-le-Lac. So nahm Avenches Tourismus mit dem Filmspektakel rund 300 000 Franken weniger als budgetiert ein. Insgesamt musste Avenches Tourismus für das Projekt 360 000 Franken verteilt auf vier Jahre investieren. «Weil dieser Betrag im Werbebudget eingeplant ist, gefährdet er die Rechnung von Avenches Tourismus nicht», stellte Meystre klar.

Kleiner Gewinn

Wie Präsidentin Monic Bessard gegenüber den FN erklärt, überlegt sich Avenches Tourismus eine Neuauflage des Projekts. «Weil wir das Film-­Material teilweise wieder verwenden könnten, käme die nächste Ausgabe günstiger zu stehen.» Eine Neuauflage würde laut Bessard frühestens 2019 stattfinden.

Insgesamt schliesst die Rechnung von Avenches Tourismus bei Einnahmen von 737 000 Franken mit einem knappen Gewinn von 680 Franken. Das Budget 2017 rechnet bei Einnahmen von 995 000 Franken mit einem Gewinn von 1000 Franken.

Runder Tisch

Weiterhin beschäftigt man sich in Avenches mit der Zukunft der teils defizitären Festivals, wie der Avenches Opera. Nach anfänglichem Widerstand will die Gemeinde die Festivals nun doch stärker finanziell unterstützen. Am 6. April befindet das Gemeindeparlament über die Vorlage. Ausserdem will die Gemeinde laut Syndique Roxanne Meyer Keller im Juni alle Veranstalter, die Einwohner und weitere Betroffene an einen runden Tisch laden.

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