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Bald keine IHG-Gelder mehr?

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Untertitel: Delegiertenversammlung der Region Sense

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

In den Jahren 1999 bis 2002 wurde dem Kanton insgesamt 38,6 Mio. Franken IHG-Kredite zugesichert – 11,1 Mio. Franken flossen in den Sensebezirk. Im letzten Jahr konnten damit verschiedene Projekte im Bereich Wasserkanalisation, Strassen, Fahrzeuge, Gebäude usw. unterstützt werden. Insgesamt wurden im Jahr 2002 18 Sensler Projekte vom Bund mit 8,6 Mio. und vom Kanton mit 5,3 Mio. Franken unterstützt.

Für die nächste Vier-Jahres-Tranche wurde im Zuge von Sparmassnahmen eine Kürzung vorgenommen. Den vier IHG-Regionen Freiburgs bleiben noch 29,3 Mio. Franken. Der Sensebezirk erhält davon 6,9 Mio. Franken, wie an der gestrigen Delegiertenversammlung der Region Sense mitgeteilt wurde.

Regionalpolitik überdenken

Noch schlechter stehen die Prognosen nach diesen vier Jahren. Wie es aussieht, kommt ein Expertenbericht zum Schluss, dass die bisherige Regionalpolitik überdacht werden soll und die Regionen mehr durch den neuen Finanzausgleich unterstützt werden sollen. «Vielleicht wird hier verkannt, was mit dem Geld alles möglich geworden ist», meinte Regionssekretär Marcel Portmann.

Die vier IHG-Regionen wollen sich wehren und versuchen, dieser Tendenz auf politischer Ebene entgegenzuwirken. «Der Verlust dieser Mittel wäre für unsere Gegend sehr einschneidend», hielt auch Marius Zosso, Oberamtmann und Präsident der Region Sense, fest.
Der Tourismus war einer der Tätigkeitsschwerpunkte des letzten Jahres. Marius Zosso informierte über den Stand derDinge bei den Projekten an der Kaiseregg (siehe auch FN vom 29. April) und am Schwyberg. Dort hapert es momentan an der Regelung der Besitzverhältnisse. Auch bei der Bereinigung der Tourismusstrukturen geht es vorwärts. Zwei Varianten stehen zur Diskussion: entweder eine Vereinigung aller Tourismusträger des Bezirks oder eine Vereinigung der am Schwarzsee tägigen Tourismusträger.

Nachteile durch neuen Fahrplan

Ein weiteres Thema, das den Gemeindeverband und hier vor allem die Arbeitsgruppe Verkehr beschäftigt, ist die Vernehmlassung zum öffentlichen Verkehr 2005. Wie Hans-Rudolf Beyeler erklärte, erwachsen dem Sensebezirk mit dem neuen Fahrplan wesentlich mehr Nachteile denn Vorteile. Der von einem Zürcher Spezialbüro ausgearbeitete Plan berücksichtigt beispielsweise die Schultransporte überhaupt nicht, obwohl viele Schüler auf Bus und Bahn angewiesen sind. «Es ist ein Angebot, das ganz und gar nicht den Bedürfnissen entspricht», betonte er. Die vielen Kritikpunkte der Arbeitsgruppe sind vom Kanton fast gar nicht berücksichtigt worden. Der Fahrplan wird im Sommer öffentlich aufgelegt. Die Gemeinden sind aufgerufen, ihn zu prüfen und eine Stellungnahme abzugeben.

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