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Barcelona lässt Manchester keine Chance

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Fussball Die Erwartungen vor dem Final der Superlative waren riesig. Das Duell zweier Teams mit Spielern mit einem Transferwert von ingesamt weit über einer Milliarde Franken und Ausnahmekönnern wie Messi, Eto’o, Ronaldo oder Rooney in den Reihen versprach durchaus ein Fussball-Spektakel. Nun, zwar bekamen die Zuschauer in Rom ein temporeiches und hochstehendes Spiel zu sehen. Spektakel wurde allerdings wenig geboten. Denn es bewahrheitete sich einerseits lange Zeit die Fussballweisheit zu sehr, dass bei wichtigen Spielen in erster Linie die Vorsicht herrscht. Andererseits war Manchester United gestern Abend schlicht zu schwach.

ManU nur 10 Minuten stark

Dabei waren die Engländer besser ins Spiel gestartet. Superstar Christiano Ronaldo hatte bereits drei Mal aufs Tor geschossen, als Barcelona noch nicht einmal in die Nähe des Manchester-Tores gekommen war. Zählbares schaute dabei aber nicht heraus. Wesentlich kaltblütiger zeigten sich die Spanier. Mit dem ersten Schuss ging Barça in der zehnten Minute auch gleich in Führung. Der Kameruner Eto’o hatte den schlecht aussehenden Vidic mit einer einfachen Körpertäuschung aussteigen lassen und erwischte Van der Sar in der nahen Ecke.

Danach war es vorbei mit der Überlegenheit des Titelverteidigers. Barcelona wurde immer ballsicherer, und Manchester immer ratloser. Zu sehr war das Angriffsspiel der Engländer in der ersten Hälfte vom zudem sehr eigensinnigen Ronaldo abhängig. Torszenen waren deshalb in der Folge auf beiden Seiten Mangelware.

Schnelles Umschalten

ManU-Trainer Alex Ferguson reagierte und brachte zur Pause Tevez für Anderson, um die Offensive zu verstärken. Doch der Argentinier blieb wie Rooney, Park und der später eingewechselte Berbatov unauffällig und wirkungslos. Barça wirkte deshalb weiterhin agiler, kreativer und vor allem ballsicherer. Die Katalanen schalteten blitzschnell von Verteidung auf Angriff und – noch wichtiger – von Angriff auf Verteidigung um. So kam es, dass das Team von Pep Guardiola durch schnelle Angriffsauslösungen weiterhin die besseren Chancen hatte und in der massierten Abwehr die Räume sehr eng machte und die Engländer so zur Verzweiflung brachte.

Barcelona auch defensiv stärker

Und während Experten im Vorfeld vor allem in der Barça-Abwehr potenzielle Schwächen erkannt zu haben glaubten, offenbarte Manchester gestern gewisse defensive Mängel. Auch beim 2:0, das der überragende Messi per Kopf erzielte, wirkte die Abwehr schlecht sortiert und Rio Ferdinand völlig desorientiert.

Auch in der Folge waren die Katalanen dem dritten Tor deutlich näher als ManU dem Anschlusstreffer. Nach 25 Champions-League-Spielen ohne Niederlage musste sich Manchester damit erstmals wieder geschlagen geben. Es war eine schmerzliche Niederlage. Denn am Ende war die Art und Weise fast schon demütigend. fm

FC Barcelona – Manchester United 2:0 (1:0)

Olimpico, Rom. – 67 000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Busacca.- Tore: 10. Eto’o 1:0. 70. Messi 2:0.

FC Barcelona: Valdes; Puyol, Yaya Touré, Piqué, Sylvinho; Xavi, Busquets, Iniesta (93. Rodriguez); Messi, Eto’o, Henry (72. Keita)

Manchester United: Van der Sar; O’Shea, Ferdinand, Vidic, Evra; Anderson (46. Tevez), Carrick, Giggs (75. Scholes); Park (66. Berbatov), Ronaldo, Rooney.

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