Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Baustellen sorgen für Verkehrschaos

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Freiburg Wer im Perolles ist und nicht nach Marly fahren will, hat ein Problem: allenthalben versperren Baustellen den Weg hinaus aus der Stadt. So werden die Autos dorthin gelenkt, wo sie eigentlich unerwünscht sind: ins Stadtzentrum. Das führt zu langen Staus, auch ausserhalb der Pendlerzeiten – wie in den letzten Tagen jeder sah, der sich im Perollesquartier und auf der Alpenstrasse bewegte.

«An der Sättigungsgrenze»

«In der Stadt Freiburg sind wir mit dem motorisierten Verkehr immer nahe an der Sättigungsgrenze», sagt Gemeinderat Thierry Steiert (SP). «Jeder Eingriff vergrössert das Verkehrsproblem.» Eingriffe gibt es derzeit einige: Die Industriestrasse ist eine Einbahnstrasse, ebenso die Cardinal-Unterführung – beide lassen die Autos in Richtung Perolles fahren, jedoch nicht stadtauswärts. Dazu kommen Baustellen auf der Jurastrasse, auf der Montenachallee und auf der Giessereistrasse, welche den Verkehr verlangsamen und umlenken. Ganz zu schweigen von der Grossbaustelle im Raum St. Leonhard, welche den Verkehr Richtung Granges-Paccot und Autobahn beeinträchtigt.

«Wir mussten dieses Jahr bereits vor den Sommerferien mit den Baustellen beginnen», sagt Baudirektor Jean Bourgknecht (CVP): «Wir haben mehr Strassen zu sanieren als üblich.» Steiert fügt an: «Die Kältewelle Anfang Jahr hat den Strassen geschadet – und bei der Cardinal-Unterführung ist auch die in den Strassenbelag eingebaute Verkehrszählmaschine zu Schaden gekommen.» Er erinnert daran, dass die Stadt bis 2018 zahlreiche Strassen mit Flüsterbelag ausstatten muss. «Danach erhalten wir keine Bundessubventionen mehr.»

Die Übermotorisierung

Weil ausserordentlich viele Strassen saniert werden müssten, sei eine Staffelung schwierig, sagt Bourgknecht. «Wir müssen auch schauen, wann die Bauunternehmer Zeit haben.» Die Stadt wolle nicht die Autofahrer verärgern: «Unser Ziel ist es ja, die Situation zu verbessern – auch wenn das kurzfristig die Leute behindert.» Und Steiert meint: «Das wirkliche Problem sind nicht die vielen Baustellen, sondern die Übermotorisierung.»

LegendeBild ???

Mehr zum Thema