SCHWARZENBURG 19.11.2020

Märlibuch aus dem Gantrischgebiet

Im neuen Kinderbuch «Helva und der Mantel der Nacht» wird auf bildliche Art und Weise auf die Problematik der Lichtverschmutzung hingewiesen.

Die Tiere im Naturpark Gantrisch sind besorgt: Wegen der zu hellen Nächte funktioniert ihre innere Uhr nicht mehr. Schwalben verlieren die Orientierung, Glühwürmchen finden ihre Tanzpartner nicht und Eulen und Adler wissen nicht mehr, wann sie jagen sollen. Die Tiere gelangen mit ihren Sorgen an Helva. Die Feenkönigin, die über das Gantrischgebiet wacht, soll sich auf die Suche nach einer Lösung machen. Mit «Helva und der Mantel der Nacht» greift der Sagenschreiber Andreas Sommer die Problematik der Lichtverschmutzung auf. Der Naturpark Gantrisch hatte ihn letztes Jahr beauftragt, ein Märchen darüber zu schreiben. Weil das Thema der Lichtverschmutzung eher technisch ist, hat sich der Naturpark Gantrisch entschieden, es in eine Geschichte für Gross und Klein zu verpacken, um das Interesse an diesem Thema zu wecken.

Das Buch wird daher noch ergänzt von einem sachlichen Teil, für den sich Nicole Dahinden, Projektleiterin beim Naturpark Gantrisch, verantwortlich zeigt. In einfacher und für Kinder verständlichen Sprache wird dabei aufgezeigt, warum eine intakte Nachtlandschaft für Tiere so wichtig ist.

Die Vernissage des Buchs fand am Dienstag in virtueller Form statt. Der Autor Andreas Sommer, die Illustratorin Irma von Allmen und die Übersetzerin der französischsprachigen Version, Rosita Oppizzi, stellten das Märchen Interessierten vor.

Das Buch «Helva und der Mantel der Nacht» ist im Buchhandel sowie bei der Geschäftsstelle des Naturparks Gantrisch erhältlich.