Neuenegg 31.01.2019

Neuenegg saniert das Schul- und Kirchenzentrum

In der Gemeinde gibt es immer mehr Schüler.

Es ist ein grosses Projekt: Die Gemeinde Neuen­egg wird das Schul- und Kirchenzentrum (SKZ) sanieren und ausbauen und dafür rund zwölf bis fünfzehn Millionen Franken investieren. Das ist nötig, weil in Neuenegg immer mehr schulpflichtige Kinder und Jugendliche wohnen. Der Grund: Die Bautätigkeit der letzten Jahre liess die Einwohnerzahl der Gemeinde auf rund 5500 ansteigen.

Der Platz im Schulhaus ist bereits jetzt knapp, es fehlt aktuell ein Klassenraum, wie Gemeinderat Thomas Getzmann auf Anfrage sagt. Dafür habe man eine Lösung innerhalb der Schulanlage gefunden. Doch ab Beginn des Schuljahres 2020/21 wird es kritisch. Darum plant die Gemeinde, das Provisorium, welches für die Sanierung des Schulhauses sowieso nötig wird, vorzuziehen. Ein Teil soll bereits Mitte 2020 stehen, um die Platzprobleme zu lindern.

Später werden dann für einige Zeit alle Schülerinnen und Schüler in Provisorien unterrichtet werden, damit das SKZ saniert werden kann. «Wenn alles gut geht, sollten die Sanierung und der Ausbau in vier Jahren abgeschlossen sein», sagt Thomas Getzmann. Doch dazwischen liegen noch einige Hürden: Da sowohl die Kirchgemeinde als auch die Einwohnergemeinde Eigentümerin des SKZ sind, müssen sie untereinander zuerst die Zusammenarbeit im Projekt regeln. Später muss der Kredit vom Stimmvolk an der Urne abgesegnet werden.

Im Schul- und Kirchenzen­trum sind rund 380 Unterstufen- und Oberstufenschüler untergebracht, sowie der Mittagstisch und die Tagesschule.