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Besser als Viktor Röthlin

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Die afrikanischen Läufer sind Topathleten, werden aber von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, auch wenn sie an den Strassenläufen etwa Viktor Röthlin in den Schatten stellen, wie kürzlich am Greifenseelauf, wo Röthlin hinter fünf Afrikanern Sechster geworden war. Oft hört man das Argument, was dem Murtenlauf ein solch unbekannter Afrikaner punkto Publizität nütze. TK-Chef Laurent Meuwly meint: «Wir versuchen, dass die Topläufer unserem Lauf treu werden, damit die Öffentlichkeit sich mit ihnen identifizieren kann, wenn sie wieder kommen. Deshalb sind die ehemaligen Sieger Tesfaye, Chengere und Weyessa wieder da. Wir wollen nicht ein anonymes Feld von zwölf Afrikanern.»Das Los dieser Läufer ist mehrschichtig. Rassistische Bemerkungen, wenn auch nur halb offen vorgetragen, gehören zur Tagesordnung. Laurent Meuwly: «Wir hören von den Leuten die Bemerkung, dass die Afrikaner kommen und die Preisgelder vor den regionalen Läufern gewinnen.» Am Murtenlauf gewinnt der Sieger 1500 Franken, der Zehnte bekommt noch 100 Franken. Die zehn ersten Schweizer bekommen ebenfalls Preisgeld: 800 der Erste, der Sechste bis Zehnte erhalten noch je 50 Franken. Weil die Afrikaner «Unbekannte» sind, kommen sie kaum an Sponsoren heran. Oft haben sie zudem irgendeinen Manager, der die Athleten zwar betreut, zugleich aber einen Teil der mageren Preisgelder beansprucht. bi

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