Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bevölkerung für Pferd sensibilisieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wie gefährdet ist die Freibergerrasse?

Von der neuen Agrarpolitik (AP 2002) wurde auch die Pferdezucht betroffen. Die eidgenössischen Prämien wurden gestrichen und nur teilweise durch die Beiträge für raufutterverzehrende Tiere ersetzt, führte Geschäftsführer Stéphane Klopfenstein aus. Gestützt auf die neue Zuchtverordnung können die anerkannten Zuchtorganisationen weiterhin auf Unterstützung durch Bund und Kanton zählen. Für die Freiberger reicht die Unterstützung nicht aus, um die Zukunft der einzigen Schweizer Rasse zu sichern. Pro Herdebuchstute mit Fohlen sollen Züchter deshalb 360 Franken erhalten, so sieht es eine Verordnung vor.

An den Schauen und verschiedenen Anlässen seien sehr gepflegte Pferde aufgeführt worden. Dies sei die beste Propaganda für die Freiburgische Pferdezucht, betonte Präsident Ernest Schläfli. Ohne die grosse ehrenamtliche Arbeit könnten die vielen Anlässe wie Schauen, Feldtests, Zuchtprüfungen oder die Mitwirkung an Festen und Umzügen nicht bewältigt werden, sagte er.

Hohe Ansprüche an Freizeitpferde

Als Freizeitpferde sind nur ausgebildete Tiere mit gutem Charakter gefragt. An den Feldtests werden deshalb die jungen Pferde aller anerkannten Rassen in den Disziplinen Fahren, Reiten, Umgang usw. geprüft. Die Pferdezuchtgenossenschaft des Sensebezirks organisiert den Feldtest am 24. März in Plaffeien; die Züchter des Saanebezirks haben diesen auf den 29. April festgelegt. Der Test findet in Grangeneuve statt. Am folgenden Tag findet dort ein Wettbewerb mit den Disziplinen Fahren, Reiten, Dressur und Geschicklichkeitsprüfung (Gymkhana) statt. Die Sieger dieser Wettbewerbe können im Herbst am Final in Avenches teilnehmen.

Heinrich Pillers Arbeit gewürdigt

An der 21. Generalversammlung des Haflinger-Zuchtverbandes des Kantons Freiburg übergab Gründungspräsident Heinrich Piller, Plaffeien, das Präsidium an Philippe Künlin, Pierrafortscha, und trat deshalb aus dem Verbandsvorstand aus. Der Haflingerverband habe dank der Kompromissbereitschaft von Heinrich Piller seine schwierige Zeit überwunden und stehe nun gut da, sagte Schläfli.

Die Delegierten stimmten der Revision der Statuten aus dem Jahre 1944 zu und genehmigten die Rechnung 1999 und den Voranschlag 2000. Die vier kantonalen Experten des Freiberger-Verbandes sind: Paul Siffert, Überstorf (bisher) und Charly Braillard (bisher), Hugo Piller, Brünisried (neu) und Roland Bovet (neu). Letztere sind noch vom Landwirtschaftsdepartement zu bestätigen. Die Warmblut- und Haflinger-Zuchtverbände bezeichnen ihre Experten eigenständig.
Luc Jallon, Geschäftsführer des Schweizerischen Freiberger-Zuchtverbandes – seit anfangs Januar im Amt – zeigte sich optimistisch. Es gelte, das gesuchte Freizeitpferd zu züchten und in Eigenverantwortung Absatzmöglichkeiten zu suchen. Die vom Verband angekündigten Veranstaltungen ermöglichten, den Kontakt zur Bevölkerung zu finden.
Am 28./29. Juli organisiert die Pferdezuchtgenossenschaft des Seebezirks in Gurmels einen Reit- und Fahrsportanlass.

Die Pferdezucht im Kanton Freiburg

Im Kanton Freiburg zählte man 1998 noch 2950 Pferde; 1146 davon sind Herdebuchtiere der Rassen Freiberger 762, Warmblut 223 und Haflinger 161. Andere Huftiere der Gattungen Ponys, Maultiere, Esel zählte man rund 700.

Der Verband freiburgischer Pferdezuchtgenossenschaften gruppiert neun Zuchtgenossenschaften: Freiberger-Rasse 7; Warmblut 1; Haflinger 1.

Mehr zum Thema