Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Billie Jean King Cup: Ein Finalturnier mit vielen Unbekannten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Montag beginnt in Prag das Finalturnier um den Billie Jean King Cup. Das von der wiedergenesenen Belinda Bencic angeführte Schweizer Team trifft in der Vorrunde auf Deutschland und den favorisierten Gastgeber Tschechien.

In Prag und nicht in Budapest, in der Halle und nicht auf Sand und 19 Monate später als geplant geht das Finalturnier des Teamwettbewerbs der Frauen über die Bühne. Der ehemalige Fed Cup präsentiert sich in einem neuen Format und unter einem neuen Namen. Zwölf Teams bestreiten in vier Dreiergruppen die Vorrunde, in der sich nur jeweils die Gruppensieger für die Halbfinals vom Freitag qualifizieren. Der Nachfolger von Frankreich, das 2019 die letzte Fed-Cup-Austragung gewann, wird am Samstag im Final erkoren.

“Die Ausgangslage ist offen”, sagt der Schweizer Teamcaptain Heinz Günthardt. “Viele Teams können sich Chancen ausrechnen.” Auch das Schweizer Quartett mit Belinda Bencic, Jil Teichmann, Viktorija Golubic und Stefanie Vögele reiste aus allen Himmelsrichtungen kommend mit Ambitionen nach Prag. “Wir glauben als Team daran, dass wir genug gut sind, um den Cup zu gewinnen”, sagt Günthardt.

Laut dem Zürcher sind fast alle Teams mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau. “Wenn eine Qualifikantin das US Open gewinnt, sagt das auch etwas über die Ausgangslage für den Billie Jean King Cup aus”, so Günthardt, der seit 2012 das Amt des Captains ausübt. Kommt hinzu, dass viele Top-Spielerinnen wie die Weltnummer 1 Ashleigh Barty, Aryna Sabalenka aus Belarus, Karolina Pliskova oder die Indian-Wells-Siegerin Paula Badosa dem Event fern bleiben.

In Bestbesetzung

Die Schweiz hingegen kann in Prag in Bestbesetzung antreten, nachdem sich Belinda Bencic wieder fit gemeldet hat. Die Olympiasiegerin hatte sich Anfang Oktober beim Turnier in Chicago am Knie verletzt und seither keine Partie mehr bestritten. “Sie hat in diesem Jahr aber viel gespielt und so viel Erfahrung, dass sie nicht lange brauchen wird, um wieder in Topform zu kommen”, ist Günthardt überzeugt.

Um den Formstand von Jil Teichmann, Viktorija Golubic und Stefanie Vögele ranken sich ebenfalls Fragezeichen, vermochten doch alle drei zuletzt auf der Tour nur selten zu überzeugen. “Was das Timing anbetrifft, gab es sicherlich andere Momente in diesem Jahr, in denen wir eine bessere Form gehabt hätten”, so Günthardt. Dennoch hat der 62-Jährige vollstes Vertrauen in sein Team. “Vicky hat im Fed Cup oft sehr gut gespielt, und Jil ist sehr gefährlich, wenn sie einmal in ein Turnier gefunden hat.”

Der Teamgeist ist das grosse Plus des über Jahre zusammengewachsenen Teams, das sich vor einigen Jahren den Gewinn des Fed Cups zum Ziel gesetzt hat. “Das ist ambitiös”, sagt Günthardt. “Aber wir haben ein sehr gutes und ausgeglichenes Team, zwei gute Einzel, ein gutes Doppel und sind auf Augenhöhe mit allen anderen.” Erst einmal, 1998 in Genf, kam Swiss Tennis dem Titel nahe, als Martina Hingis und Patty Schnyder im Final Spanien 2:3 unterlagen.

Als Favorit auf den Titel gilt das tschechische Team, auf das die Schweiz am Donnerstag in ihrem zweiten Gruppenspiel trifft. Das Team von Petr Pala gewann sechs der letzten neun Austragungen und geniesst in der O2-Arena Heimvorteil. Und obwohl Karolina Pliskova und Petra Kvitova fehlen, verfügt das von French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova angeführte Team über ein starkes Aufgebot. Der Aussenseiter in der Gruppe ist Deutschland, das mit Angelique Kerber nur über eine Top-50-Spielerin verfügt.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema