Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bittere Enttäuschung für Ronald Auderset

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für den Freiburger Skeletonfahrer Ronald Auderset hat die Weltcup-Saison gestern mit einer Enttäuschung geendet. Auf der Heimbahn in St. Moritz resultierte nur der 22. Rang. Peking ist in weite Ferne gerückt.

Ronald Auderset hatte sich viel vorgenommen für das letzte Weltcup-Rennen, das zugleich als Europameisterschaft galt. Auf seiner Heimbahn in St. Moritz wollte der Freiburger einen Platz in den Top 14 herausfahren, um seine Karten im Kampf um ein Olympia-Ticket zu verbessern. Die guten Trainingsresultate liessen diesbezüglich auch einiges erhoffen. Doch gestern kam alles anders: Nach einem guten Start missriet dem 32-Jährigen auf der einzigen Natureisbobbahn der Welt die erste Kurve. «Von da an hatte ich eine Unruhe in meiner Fahrt, die ich nicht mehr wegbrachte», sagte ein enttäuschter Auderset nach der Fahrt gegenüber den FN. Kam er oben noch einigermassen gut durch die Bahn, so fehlte ihm in der legendären Horse-Shoe-Kurve die Höhe. «Dadurch bekam ich bei der Ausfahrt einen Schlag und der Speed war weg. Dieses Problem hatte ich in den Trainings nie, deshalb bin ich momentan ziemlich frustriert.» Mit 1,37 Sekunden Rückstand auf den nach dem ersten Lauf führenden Letten Martins Dukurs landete Auderset auf den 22. Rang. Die Qualifikation für den zweiten Lauf der besten 20 verpasste er um eine Zehntelsekunde.

EM-Titel für Dukurs und Zittern für Auderset

So musste der Freiburger zuschauen, wie Dukurs seine Führung mit erneuter Laufbestzeit im zweiten Durchgang verteidigte. Der 37-jährige Routinier holte sich mit seinem dritten Saisonsieg in 2:14.39 Minuten nicht nur den Gesamt-Weltcup, sondern gewann auch seinen 12. EM-Titel im Skeleton. Martins Dukurs ist ebenfalls sechsfacher Weltmeister, nur Olympiasieger war er noch nie (zweimal Silber).

EM-Silber ging an den Deutschen Alexander Gassner, der satte 45 Hundertstelsekunden Rückstand aufwies. Bronze sicherte sich sein Landsmann Christopher Grotheer.

Bei Ronald Auderset bleibt derweil sein 17. Rang von Winterberg als Bestergebnis in der Wertung. Die A-Limite von Swiss Olympic für die Olympischen Spiele (zwei Top-8-Platzierungen) hat er damit deutlich verpasst. Selbst die C-Limite von zwei Top-14-Ergebnissen konnte der Freiburger nicht erfüllen. Ob Swiss Olympic ein Auge zudrückt, weil in diesem Olympiawinter das Niveau im Weltcup so hoch war wie noch nie, und Auderset trotzdem für Peking selektioniert, wird sich voraussichtlich am Mittwoch zeigen. Dann ist der offizielle Selektionstermin.

Ohne Schweizerin

Bei den Frauen gewann die Australierin Jaclyn Narracott das letzte Weltcup-Rennen des Winters, die zweitplatzierte Niederländerin Kimberley Bos darf sich über den EM-Titel und den Gesamt-Weltcup freuen. Schweizerin war keine am Start. Marina Gilardoni, die WM- und EM-Zweite von 2020, verpasste die gesamte Saison nach einer bei einem Trainingssturz zugezogenen Hirnerschütterung.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema