Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bob: Nach Rohners Sturz sprang Reich in die Bresche

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Reich schaffte es mit der drittbesten Zeit im letzten Durchgang, den scheinbar uneinholbaren Brian Shimer noch vom 3. Platz zu verdrängen. Der Amerikaner nahm das Finale 0,33 Sekunden vor Reich in Angriff, hatte aber eine schlechte Fahrt und blieb schliesslich vier Hundertstel oder umgerechnet einen knappen Meter hinter dem 33-jährigen Reich. Nach dem ersten Tag war Reich zwar nur gut einen Zehntel hinter Shimer gelegen, nach der missratenen dritten Fahrt des Schweizers schienen sich die Hoffnungen auf eine Medaille aber zerschlagen zu haben.

Glück im Unglück
für Rohners Mannschaft

«Nach dem dritten Lauf, in dem ich im unteren Teil alles falsch gemacht habe, habe ich die Medaille abgeschrieben. Ich wollte mich gegen hinten absichern, aber offensichtlich hatte ich aus den Fehlern gelernt und mir gelang doch noch ein ausgezeichneter vierter Durchgang», sagte Reich. Im Prinzip reichten Reich zwei gute Fahrten, um nochmals WM-Edelmetall zu holen. «Im ersten Lauf war ich zu verkrampft, und der dritte ging ohnehin total daneben.»

Ein schmerzhaftes und frühes Ende hatte die WM für Marcel Rohner (36) genommen. Der Zuger wählte wie im Abschlusstraining in der Ausfahrt des Kreisels eine riskante Linie, wurde aber von der höheren Geschwindigkeit überrascht. Der Schlitten geriet auf der folgenden Geraden heftig ins Schlingern, und schon Kurve 11 überstand der Zuger nur mit Glück unbeschadet. Die 12. Kurve wurde Rohner endgültig zum Verhängnis.
«Ich bin zu frech aus dem Kreisel herausgekommen», erklärte Rohner, «und brachte den Schlitten hinterher nicht mehr unter Kontrolle». Seine Crew blieb von grösseren Verletzungen verschont. Beat Hefti erlitt eine Platzwunde am linken Schulterblatt. Der Appenzeller wurde zur näheren Untersuchung ins Spital von Dippoldiswalde gebracht, wo die Ärzte nichts Schlimmeres feststellten. «Stürzen gehört zum Bob fahren. Sorgen machte ich mir vor allem um meine Teamkollegen», sagte Rohner. Der 36-Jährige kam zum ersten Mal in einem Rennen zu Fall, aber schon im November war Rohner in der WM-Trainingswoche auf der gleichen Bahn mit dem Zweierbob gestürzt.

(4 Durchgänge): 1. Andre Lange/Rene Hoppe/Lars Behrendt/Carsten Embach (De 2) 220,31 Sekunden. 2. Christoph Langen/ Markus Zimmermann/Thomas Platzer/Sven Rühr (De 1) 0,62 zurück. 3. Christian Reich/ Bruno Aeberhard/Urs Aeberhard/Dominic Keller (Sz 2) 2,07. 4. Shimer (USA 1) 2,11. 5. Prusis (Lett 1) 2,13. 6. Mingeon (Fr 1) 2,37. 7. Lueders (Ka 1) 2,96. 8. Ralph Rüegg/Stefan Keller/Stefan Hammer/Elmar Schaufelberger (Sz 3) 3,17. 9. Popow (Russ 1) 3,53. 10. Olsson (Gb 1) 3,73. – Gestürzt (im 1. Durchgang): Marcel Rohner/Markus Nüssli/Beat Hefti/Silvio Schaufelberger (Sz 1).

Mehr zum Thema